Sonntag, 30. Dezember 2018

Das Jahr 2018 im musikalischen Rückblick - Ein Fazit:



Auch dieses Jahr neigt sich nun langsam seinem Ende und es brachte einige sehr gute Veröffentlichungen, aber auch viel Dreck hervor. Es gab nicht wenige der sogenannten großen und viel gepriesenen Bands, die mich vollauf enttäuschten (bestes Beispiel waren dieses Jahr wohl ASCENSION und WATAIN). Gerade diese genannten Gruppen sind in diesem Jahr wohl Paradebeispiele dafür, wie immer mehr Bands auf diesen Trend-Zug "ursprünglicher Okkultismus im Black Metal" aufspringen, ohne auch nur in irgendeiner Art und Weise noch eigene Akzente zu setzen, nur um noch mehr Kohlen zu scheffeln... die Kuh muss halt gemolken und der Kadaver weiter zerfleddert werden.

Auch auf diesen Seiten hat sich dieses Jahr reichlich viel getan: So hat der Blog nunmehr ein neues Design und einige andere Zierde, womit ich auch letztlich wirklich zufrieden bin. Auch hat sich dieses Jahr in Sachen Sampler einiges getan (das Artwork ist so gut wie fertig, einige neue Ideen sind mir auch gekommen, und die eine oder andere Band hat bereits fest zugesagt). Was mich aber am meisten erfreut ist, dass ich seit November diesen Jahres SchädelTrauma als zweiten Schreiberling für Unholy Black Art Of Ritual gewinnen konnte. Auf hoffentlich viele ertragreiche weitere Jahre der Zusammenarbeit!

An dieser Stelle möchte ich auch wie jedes Jahr einen gebührenden Dank an alle Projekte, Bands und Labels entrichten, die Unholy Black Art Of Ritual ihr Material vertrauensvoll zukommen ließen und mit denen wir in Kontakt stehen.

Für das nächste Jahr ist u.a. die Verwirklichung eines neuen Logos angepeilt, welches ich wahrscheinlich durch einen Kontakt verwirklicht bekommen werde. Außerdem soll die Veröffentlichung des neuen Samplers dann im nächsten Jahr stattfinden.

Natürlich werden auch in diesem Jahr die schnöden Statistiken nicht vergessen:
So verzeichnete dieser Blog in 2018 bis zu diesem Zeitpunkt 26.699 Aufrufe,
was noch einmal 4.733 Besucher mehr ausmacht, als im Vorjahr.
Die meisten davon waren im April zu verzeichnen, dicht gefolgt vom Dezember.
Insgesamt belief sich die Anzahl der Rezensionen in diesem Jahr auf 68,
am ertragreichsten erwiesen sich dabei der November und Dezember mit jeweils 12 Reviews,
am unproduktivsten der August, in welchem aus Zeitmangel nichts geschrieben wurde.
Neue eingetragene Stammleser verzeichnete der Blog auch in diesem Jahr keine.

Aber genug palavert, hier sind nun ohne weitere Umschweife die Unholy Black Art Of Ritual Top 20 des Jahres. Wie immer dient dieses Ranking lediglich einer Auflistung von besonders empfehlenswerten Veröffentlichungen und folgt nicht unbedingt einer Beliebtheitsskala. "Political Correctness" wurde einmal mehr außen vor gelassen. Wer ein Problem damit hat, sollte diesen Blog ohnehin nicht verfolgen und darf gerne krepieren. No friends, no trends, no partying, no compromisses!


Die Top 20 der empfehlenswertesten Alben:

01. Wallfahrer - Anthologie der Abkehr (Eigenproduktion)
02. Opera IX - The Gospel (Dusktone)
03. Shroud of Satan - Of Evil Descent (Sol Records)
04. Thromos - Thromosphäre (Schattenkult Produktionen)
05. Nécropole - Solarité (Northern Heritage)
06. Acherontas - Faustian Ethos (Agonia Records)
07. Occultum - In Nomine Rex Inferni (Old Temple)
08. Elegiac - Rise from the Ashes (Ewiges Eis Records)
09. Aether - Ego Vitium Sum (Diaphora Produktion)
10. Burkhartsvinter - Hohenkrähen (Total Death Records)
11. Sõjaruun - Tusk (Eigenproduktion)
12. Tempers Creature - Sturm 1918 (Wolfmond Production)
13. Oscult - The Sapient : The Third : The Blind (Northern Fog)
14. Runenwacht - Blutrecht (Northern Fog)
15. Mavorim - Silent Leges Inter Arma (Purity Through Fire)
16. Schattenfang - Ex Cineribus: Was blieb, als du gegangen bist (Northern Fog / Wolfmond)
17. Frostland - Winterkult (Eigenproduktion)
18. Standvast - Jera: Live 2018 (Werewolf Promotion)
19. Spectre - A Grim Menace from Beyond (Schattenkult Produktionen)
20. Goats of Doom - Rukous (Primitive Reaction)


Erwähnenswerte MLPs / MCDs, EPs, Demos und Splits:

01. Dauþuz - Des Zwerges Fluch (Naturmacht Productions)
02. Mooncitadel - Moon calls to wander... the winter's majesty (Darker than Black)
03. Elfsgedroch - Dwalend bij Nacht en Ontij / Burchten van't hooghe Noorden (Diaphora Produktion)
04. Sale Freux & Shadows Ground - L'Envolée de Circé / The Age Of Ignorance (Schattenkult / France d'Oïl)
05. Vargaur - Dem Zwang zum Trotze (Cirsium Kollektivet)
06. Ancient Moon & Prosternatur - Secretum Secretorum Split (Iron Bonehead)
07. Malakhim - Demo I (Iron Bonehead)
08. Ashtavakra & Orek - Split (Eigenproduktion)
09. Friisk - De doden van't waterkant (Eigenproduktion)
10. Zmora - W głębinach nocy niepojętej (Werewolf Promotion)
11. Dagorath - Evil Is The Spirit (Nigredo Records)
12. Hellewijt - Leviathan Anno 1666 (New Era Productions)
13. Peste Umbrarum - Night Shines Eternal (Eigenproduktion)
14. Selbsthass - Stille (Eigenproduktion)
15. Ortus - Where Shadows Gather (Eigenproduktion)
16. Fluisteraars & Turia - De Oord Split (Eisenwald Tonschmiede)
17. Häxenzijrkell - ...von Glut und Wirbelrauch (Amor Fati)
18. Asche der Welten - Chaos bricht aus (Apocalyptic Art)
19. Mortuus Umbra - Omnipraesent (Urtod Void)
20. Fortress of the Olden Days - Night of Sacrifice (Eigenproduktion)
21. Erstarren - Aufbruch (Eigenproduktion)


Einen Ehrenplatz in dieser Liste hat sich LIVE ECLIPSE für die würdige Wiederveröffentlichung eines großartigen, aber verkannten Werkes deutscher Schwarzmetall-Tonkunst verdient:

Am Mondesschatten - Atrium Sinistrum: Auf Nebelwinden



Die Enttäuschungen des Jahres:

01. Ultha - The Inextricable Wandering (Century Media)
02. Watain - Trident Wolf Eclipse (Century Media)
03. Ascension - Under Ether (World Terror Committee)
04. Integrity & Krieg - Split (Relapse Records)

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