Sonntag, 1. Juli 2018

Das erste Halbjahr 2018 - Ein Fazit:

So, nun ist die erste Hälfte des laufenden Jahres auch schon wieder rum - Zeit also, um sich schon einmal einem ersten und vorläufigen Rückblick zu widmen.

Wie immer an dieser Stelle sei hier erst einmal ein Dank an all' die Leser, Interessierten und Unterstützer dieses Blogs ausgesprochen, sowie allen interessierten Horden und Plattenfirmen, die mir ihr Material zukommen ließen. Auch die Diskussionen um die eine oder andere Rezension mit Lesern, Bands oder wem auch immer, sind immer sehr ermunternd und motivieren mich, weiter zu machen und an meiner Linie festzuhalten.

Apropos: Seit ca. Beginn diesen Jahres verlaufen meine Besprechungen, wie viele von euch wohl schon gelesen haben dürften, ein wenig anders und anspruchsvoller in der Art des Umfangs ab. Dies soll vor allem dazu dienen, dem Werk mehr Raum zu verleihen und die Rezension etwas tiefgreifender werden zu lassen. Zum anderen soll es aber noch etwas deutlicher machen, worum es mir bei Unholy Black Art Of Ritual von Anfang an ging... das Qualität bei mir definitiv über Quantität geht. Und wenn das bedeuten sollte, dass ich in meiner begrenzten Freizeit, die mir beim Bearbeiten des Blogs zur Verfügung steht, womöglich lediglich eine Rezension im Monat online stelle, dann ist dies halt so. Ich bitte darum, dass sich alle Interessierten, die sich mit Anfragen an mich wenden, auch darüber bewusst sind und mir dann auch wirklich die Zeit einräumen. Ein halbherziges Review bringt keinem etwas. Wer sich also mit so einer Arbeitsweise nicht anfreunden kann, sollte mir erst gar keine Anfrage stellen.

Nachdem das jetzt gesagt wurde, dürfte den wiederkehrenden Besuchern wohl auch nicht entgangen sein, dass ich die Gewandung des Blogs etwas geändert habe, weil es mir mittlerweile einfach passender erschien.

Hier folgen nun für alle Tabellen-Freaks die Statistiken:
Seit Beginn des Jahres, bis zum Zeitpunkt, an dem ich diese Zeilen schreibe, verzeichnete der Blog 12.944 Besucher, was noch einmal gut 2.200 mehr sind als im ersten Halbjahr 2017!
Der Monat mit den meisten Rezensionen war der April (10), dicht gefolgt vom Juni mit 8.
Der Januar hingegen hielt nur 1 einzige Rezension bereit - dies aber immerhin im Kombi-Paket.
Eingetragene Leser kamen dieses Halbjahr keine hinzu.
Der offizielle YouTube-Kanal verzeichnet seit seiner Gründung im Mai letzten Jahres bereits 16.618 Aufrufe.

Genug aber von diesen ernüchternden Zahlen und Fakten. Es folgt hier nun die Halbjahres-Liste.


Top 10 der besten Alben:

01. Wallfahrer - Anthologie der Abkehr DIGITAL (Eigenproduktion)
- ein tiefgründiges und durchdachtes Album aus Deutschland. Philosophisch, blasphemisch-ketzerisch und voller Misanthropie und spielerischer Finesse. Eine Rezension liegt zu diesem Zeitpunkt noch nicht vor, da ich noch die physische Veröffentlichung auf CD abwarte, die bald folgen soll.

02. Shroud of Satan - Of Evil Descent CD (Sol Records)
- das zweite Album der deutschen Recken setzt eigentlich genau dort an, wo man mit dem Vorgänger-Album aufgehört hat. Stolzer satanischer Black Metal, ganz der alten Tradition verschworen. Mehr muss man zu diesem Werk wohl nicht mehr sagen und auch nicht wissen - bleibt zu hoffen, dass die Auswertung auf LP nicht lange auf sich warten lassen wird. Die Rezension erschien am 18. März.

03. Elfsgedroch - Dwalend bij Nacht & Ontij MLP (Diaphora Produktion)
- die räudigen Niederländer warten hier erneut mit einem sehr düsteren und atmosphärischen Werk auf, welches eine finstere Reise durch die Geschichte der holländischen Nordsee und ihre sagenumwobenen Inseln erzählt. Sollte man besitzen!  Die Besprechung erfolgte am 3. Mai.

04. Runenwacht - Blutrecht CD (Northern Fog Records)
- das neue Werk der schwarzen Raubritter von RUNENWACHT unterzog ich am 20. April einer ausführlichen Besprechung. Räudiger und ursprünglicher deutscher Schwarzmetall ohne Schnörkel, mit viel Kritik und politischer Unkorrektheit. Hier wird definitiv kein Blatt vor den Mund genommen!

05. Burkhartsvinter - Hohenkrähen CD (Total Death Records)
- das zweite Werk der süddeutschen Horde ist nicht nur ein schwarzer Hochgesang an die düstere Vergangenheit ihrer Heimat, sondern gleichzeitig auch eine Kampfansage an die Religionen dieser Welt und die heutige 'Szene', in ihrer umgepolten, angepassten und lebensbejahenden Weise.

06. Schattenfang - Ex Cineribus: Was blieb, als du gegangen bist CD (Northern Fog Records / Wolfmond Production)
- am 20. Juni erfolgte die Besprechung dieses zweiten Albums der Horde um Invidia und verspricht nicht nur tiefgründige melancholische Stimmungen, sondern auch räudige Melodien und Atmosphären.

07. Hallig - A Distant Reflection of the Void CD (Talheim Records)
- die Bochumer präsentieren mit dem hier vorliegenden Werk ihre zweite Arbeit, die am 20. Juni einer genaueren Betrachtung unterzogen wurde. Nordisch melodisch, kalt wie die raue See, tiefgründig wie das endlose Nichts.

08. Elegiac - Rise from the Ashes CD (Ewiges Eis Records)
- dieses Ein-Mann-Projekt aus Amiland zelebriert Black Metal, wie man ihn nur selten aus dieser Region zu hören bekommt. Vergleiche zu JUDAS ISCARIOT sind absolut berechtigt! Die Besprechung fand am 13. Februar statt.

09. Acherontas - Faustian Ethos LP (W.T.C Productions)
- das neues Album der okkulten Griechen ist einmal mehr sehr stark ausgefallen, wenn es auch nicht gänzlich die Klasse und die tiefgründigen meditativen Atmosphären seiner direkten Vorgänger erreicht, sondern eher einen Schritt zurück zu den Anfängen darstellt. Eine Rezension erfolgt hier noch nicht.

10. Dauþuz - In finstrer Teufe & Grubenmähren LPs (Naturmacht Productions)
- klar, das Debüt erschien bereits 2016 und das zweite und aktuelle Album im letzten Jahr, doch wurden erst in diesem Jahr die Vinyl-Auflagen veröffentlicht, die durchaus einer Erwähnung wert sind!


Erwähnenswerte EPs, Demos und weitere Eigenproduktionen:

01 Mooncitadel - Moon calls to wander... ...the winter's majesty EP (Darker than Black Records)
- das aktuelle Werk der finnischen Horde bietet zwei neue Lieder sowie auf einer seperaten Platte die komplette erste Demo, und wurde am 30. Juni besprochen. Pflichtprogramm!

02. Frostland - Winterkult CD (Eigenproduktion)
- aus Köln stammt diese Horde und setzt mit ihrem äußerst kalten und melodischen Werk eine Menge düsterer Emotionen frei. Die Rezension findet ihr unter dem 1. April (kein Scherz).

03. Asche der Welten - Chaos bricht aus MC (Apocalyptic Art Productions)
- der letzte Teil der ABC-Triologie dieses süddeutschen Ein-Mann-Projekts bildet den grandiosen und emotionalen Abschluss, bzw. den Beginn, einer dystopischen Saga. Am 26. April ging die Besprechung des Werkes online.

04. Elfsgedroch - Burchten van't Hooghe Noorden EP (Diaphora Produktion)
- innerhalb der beiden Lieder beschäftigt sich dieses Werk mit den Groninger Borgen. Die Besprechung war der zweite Teil der Kombi-Review vom 3. Mai.

05. Sarkrista - Under Sentence of Death EP (Purity Through Fire)
- das neue Werk der grimmigen Schwarzmetaller beinhaltet zwei neue Lieder, die zwar wieder deutlich anders geraten sind, als das letzte Album, aber ebenso zu überzeugen wissen. Die Rezension stammt vom 27. Juni.

06. Skognatt - Ancient Wisdom CD (Eigenproduktion)
- nachdem dieses Werk bereits im vergangenen Jahr als Zwei-Track-EP veröffentlicht wurde, wurde es in 2018 zu einem kompletten Album ausgebaut. Wunderbar atmosphärische und andächtige finstere Musik zwischen Black Metal und rituellem Ambient. Vom 17. April stammt die Rezension.

07. Mortuus Umbra - Omnipraesent MC (Urtod Void / No Return)
- die Black/Death Metaller aus Israel zerlegen erneut alles, was ihnen in ihrem okkulten und satanischen Wahn in die Quere kommt. Eine Rezension liegt bisher noch nicht vor.

08. Fortress Of The Olden Days - Night of Sacrifice DIGITAL (Eigenproduktion)
- ein etwas eigenwilliges, aber tiefgründiges Album der alten Schule. Eine Rezension ist noch nicht vorhanden.

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