Donnerstag, 9. Februar 2017

Review: Cult of Eibon - Fullmoon Invocation (EP, A Fine Day To Die Records - 2016)

Bereits im Februar des vergangenen Jahres erschien hier vorliegende Debüt-EP der Horde CULT OF EIBON aus Griechenland, welches nun auch endlich den Weg zu mir schaffte. Und nicht nur die Aufmachung ist hier Zeugnis von einem ursprünglichen Werk.








Diese ist nämlich schlicht und oldschool gehalten: schwarzes Cover mit roter Schrift. Im Inneren des einfachen Klappcovers befindet sich dann eine Seite mit den Texten (schwarzer Grund, das Siegel von Lilith in rot und der Text in weiß), daneben dann ein paar Infos zur Aufnahme und Besetzung, sowie eine Grußliste und die Kontaktadresse des Labels. Auf der hinteren Außenseite dann zwei Bandfotos der beiden Stammesmitglieder, die Titelliste und die Limitierung, welches sich auf 300 Stück beläuft. Nach dem kurzen Intro geht es dann auch gleich über in einen ziemlich kompromisslosen Black Metal mit reichlich Death-Anleihen, der ganz im Stile von Bands wie alten BEHERIT oder PROCLAMATION gehalten ist, zusätzlich lassen sich hier noch allerlei okkulte Versatzstücke, sowie einige Sample-Einsätze finden, was das Ganze etwas interessanter gestalten. Platte umgedreht und es geht weiter mit dem Titelsong, der etwas rockiger zelebriert wird, und dabei sogar noch eine Spur nach diesem typischen Griechen-Stil klingt. Mit "Breaking The Seal Of Koth" bricht dann das totale Chaos aus und alles wird niedergebolzt. Grandioser Abschluss für ein kompromissloses und straightes Werk.

Fazit:
Das Debüt-Werk der Griechen ist jetzt nicht wirklich Pflichtprogramm, da es dafür doch eine Spur Eigenständigkeit vermissen lässt. Zumindest ist man aber redlich bemüht und in den guten Momenten der drei Songs gelingt es auch, dem Genre seinen eigenen Stempel aufzudrücken. Allerdings sollte man jetzt auch keine zu große Erwartungen an Innovation haben, sondern "Fullmoon Invocation" als das nehmen, was es letztendlich ist: ein grundsolides Machwerk alter Schule und das ohne Kompromisse! Limitiert ist die schwarze 7''er wie bereits erwähnt auf 300 Exemplare, hand-nummeriert. Eine offizielle CD-Version existiert ebenfalls und wurde durch das Label Veins Full of Wrath aus Chile veröffentlicht - diese beinhaltet noch ein zusätzliches Outro. Die EP gibt es noch im Online-Shop von A Fine Day To Die, aber auch diverse deutsche Distros haben das Teil mittlerweile auf ihrer Liste.

Bestialischer Black/Death der alten Schule. Total Goat Worship!


Darbietungen:
A-01. Black Mass Inauguration (Intro)
A-02. The Gate To Dylath Leen
B-03. Fullmoon Invocation
B-04. Breaking The Seal Of Koth

Laufzeit: ca. 15 Minuten

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