Samstag, 20. August 2016

Review: Orobas - Arise In Impurity (CD, Wolfmond Production - 2016)

Mit "Arise In Impurity" präsentierte die Horde OROBAS aus Bangladesch vor ein paar Monaten ihr erstes Werk in Form einer EP-CD. Veröffentlicht wurde sie durch die Schmiede Symbol of Domination aus Belarus (Ableger von Satanath), welche die EP auf CD und auch in digitalem Format anboten, bzw. immer noch anbieten. Das deutsche Label Wolfmond fertigte zusätzlich eine weitere Auflage an. Der Unterschied: es handelt sich hier lediglich um eine Pro-CDr und das Cover ist schwarz/weiß gehalten.





OROBAS treten auf ihrem ersten Werk als Quartett auf und reduzieren sich somit auch eher auf das Wesentliche: Gesang, Gitarre, Bass, Schlagzeug... fertig, Fresse halten. Zelebriert wird dann auch recht ursprünglich klingendes Geschrammel, was irgendwo zwischen rotzigem Horror Punk, thrashigen Black Metal und groovenden Death Metal hin und her pendelt. So hält man sich auch nicht unnötig mit atmosphärischen Klangwelten aus der Konserve auf, sondern legt direkt und ohne Umschweife los, allein "The Ravana" legt als erster Song gut vor und dem stehen auch die anderen Beiträge in nichts nach. Auch regiert hier das rhythmische Midtempo, wirklich rasend wird es daher eigentlich nie, auch bietet man immer mal wieder knackige Gitarrensoli, die recht passend eingefügt wurden und das Geschehen interessanter machen. Zum Abschluss gibt es mit "Black Metal", im Original von VENOM noch einen richtigen Klassiker um die Ohren. Gelungenes Cover, wenn ich auch bessere kenne (aber bwi weitem auch schlechtere!). Gerade an dem doch recht monoton gehaltenen Gesang werden sich wohl die Geister scheiden.

Fazit:
Für ein erstes Lebenszeichen ist "Arise In Impurity" nicht wirklich schlecht. Allerdings stellt OROBAS' Debüt nun auch kein wirklich herausragendes Werk dar. Es sind zwar hier und da interessante Riffs auszumachen und auch die Gitarrensoli machen gut Laune, aber trotzdem wird die CD in meinen Augen wohl arge Probleme kriegen, sich wirklich aus der Masse hervor zu tun und den geneigten Hörer für sich einzunehmen. Der Silberling aus dem Hause Symbol of Domination ist auf 500 Stück limitiert und kann über den Online-Shop des Labels geordert werden. Wer kein Problem damit hat, eine Pro-CDr im Regal stehen zu haben, wende sich vertrauensvoll an Wolfmond Production - diese Auflage ist limitiert auf 200 Exemplare. Für Leute, die sich mit einer digitalen Version begnügen, wird eine Fassung zum kostenlosen Download via Bandcamp angeboten.

Kann man haben, muss man aber nicht. Für mal zwischendurch ist die EP aber recht ordentlich.


Darbietungen:
01. Ode To Impurity (Intro)
02. The Ravana
03. Lord Ramesses
04. Bad Blood Hunter
05. Black Metal (VENOM Cover)

Laufzeit: ca. 17 Minuten

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