Montag, 20. Juni 2016

Review: Ordensburg - Weder Tod noch Teufel (CD, Hammerbund Kunstschmiede - 2016)

ORDENSBURG, die zweite: gegen Ende April veröffentlichte Hammerbund den Nachfolger des Albums "Legenden des Krieges". Dieses habe ich noch eher als rau, aber melodisch in Erinnerung. Auf jeden Fall sehr national-romantisch in den Texten.









Agierte das Projektes ORDENSBURG auf dem Debüt auch noch als Duo zwischen Todesengel von STAHLFRONT und Mephistopheles von GRATZUG, so hat der Herr Todesengel nun zwei Mitstreiter um sich gescharrt, die ihn tatkräftig unterstützen. Zelebriert wird wie auf dem Erstling im Grundton ein räudiger Schwarzmetall, der aber besser und druckvoller produziert und spielerisch ausgereifter wirkt. Die Instrumente (hervorheben möchte ich insbesondere das Gitarrenspiel) sind meist sehr hymnisch gehalten und erzeugen zusammen mit den Einsätzen von Chören, Keyboards und dergleichen eine sehr erhabene und epische Atmosphäre. Die Texte sind auch hier sehr national-romantisch gehalten, was den politischen Gutmenschen wieder einmal sauer aufstoßen wird.

Fazit:
Mit "Weder Tod noch Teufel" präsentieren ORDENSBURG genau das Album, welches man nach dem Erstwerk erwarten durfte. Rauer, doch erhabener Black Metal gepaart mit Nationalstolz. Man muss diesen Stil schon irgendwie mögen, und ob man das dann auch aus politischen Ansichten heraus unterstützen möchte, muss wie immer jeder für sich selbst entscheiden. Ich für meinen Teil kann dem Album einiges abgewinnen. Die CD wurde sowohl im normalen Jewelcase als auch als auf 100 Exemplare limitierte Digipak-CD veröffentlicht. Bestellungen sind am besten direkt an den Hammerbund zu entrichten.

Episches national-romantisches Werk.


Darbietungen:
01. Soldatenehre
02. Der Eid
03. Weder Tod noch Teufel
04. Durch die Lüfte rauscht ein Mahnen
05. Die letzte Schlacht
06. Nur All-Deutschland soll es sein
07. Der Sieg ist das einzige Gebot

Laufzeit: ca. 39 Minuten

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