Sonntag, 7. Februar 2016

Review: Natanas & Atel - Adolebitque illud in terram / Guided by Darkness Split (Digitales Album - 2016)

Bei allen Mächten... so lange ist es noch nicht her, dass ich das aktuelle Werk des Einzelkämpfers Natanas besprochen habe, da flattert mir bereits Kunde über eine neue Split-Veröffentlichung mit den Amis Atel ins Haus. Gut, bis auf das letzte Album kenne ich Natanas nicht, Atel sagt mir bisher als Projekt absolut nichts. Schlechtes Zeichen? Ich lass' mich da ja gerne überraschen...







Die digitale Split wird mit dem Natanas-Part begonnen, der da den hymnischen Titel "Adolebitque illud in terram" trägt und die ersten fünf Lieder umfasst. Zunächst einmal möchte ich sagen, dass ich der hier dargebotenen Musik des Herrn auch durchaus etwas abgewinnen kann. Im Gegensatz zu seinem letzten Werk klingt das hier jedenfalls vergleichsweise hörbar. Letztlich wird aber auch wieder nichts geboten als Raw Black Metal, der aller primitivsten und monotonsten Sorte. Ehrlich, es passiert hier eigentlich nichts wirklich interessantes. Der letzte Song klingt lässt dagegen aufhorchen, klingt er doch irgendwie nach einem psychopathischen Country-Song auf (High-)Speed und kann sich dadurch von den anderen irgendwie abheben.

Kommen wir zu Atel. Hier handelt es sich um ein Soloprojekt aus L.A. Low-fi Black Metal wird zelebriert. Das klingt in der Tat wirklich ziemlich düster und brachial böse. Das ist schon fast an der Grenze zu dem, was ich als War Metal titulieren würde. Allerdings kommt hier jedoch wieder ein Problem zu tragen, welches so viele unzählige andere Bands aus dem Sektor ebenfalls haben: null Eigenständigkeit. Man bekommt als Hörer absolut gar nichts Neues geboten, im Gegenteil hat man das Gefühl, solche Musik schon ein Dutzend mal zu oft gehört zu haben.

Fazit:
Natanas hat mich doch etwas überrascht, wenn auch der erste Eindruck nicht lange anhielt. Zu unspektakulär präsentiert sich die Musik des Herrn letztendlich, was irgendwie schade ist, da man hier doch ein gewisses Potential erkennen kann. Die Musik von Atel indes ist in meinen Augen völlig belanglos. Das mag der Black Metal-Alles-Hörer vielleicht ganz toll und trve finden, aber mich langweilt so etwas einfach nur noch. Wer die Split haben möchte, wird auf den Bandcamp-Profilen der Bands fündig werden - dort gibt's das Werk zum kostenlosen Download.
Aufgerundet ergibt sich eine Wertung von:

1.5 / 10 Punkte


Darbietungen:
Natanas
01. Tlapsik
02. Phenrosh
03. Vryulation
04. Vindrakgish
05. Fjalour
Atel
06. Blood Reign at a Forest Funeral
07. Eradication of False Light
08. Forgotten Realms in the Distant Expanse
09. Ritual of Dark Perception

Laufzeit: ca. 41 Minuten

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