Dienstag, 26. Januar 2016

Review: Nekro Warfare - Unholy Mass (Digitales Album - 2015)

Eigentlich hätte es mir beim Bandnamen schon klar sein müssen, was hier für ein Wind weht. Was verdammt noch eins... bei diesem Solo-Projekt aus Amiland handelt es sich um um eine noch blutjunge 'Kapelle'. Dieses erste Werk stammt aus dem letzten Jahr. Nun gut, allgemein ist ja auch bekannt, was grundsätzlich von Bands zu halten ist, die ohne irgendwelche Vorab-Demos direkt ein komplettes Album einknüppeln. Ob sich dieser Eindruck auch wieder hier bestätigt?





Wie eingangs schon erwähnt: ich hätte es eigentlich wissen müssen. Der Name. Der Titel. Die grottige Cover-Gestaltung... all' das waren schon einmal Warnhinweise, die förmlich schreien: Lass die Finger davon! Aber ich bin ja neugierig. Nun, das habe ich jetzt davon. Mit "Unholy Mass" schrammelt uns Nekro Warefare aka Avery Acid acht uninspirierte Underground Black Metal Songs um die Ohren. Die Produktion ist grausig und bietet außer brachialem Geschrammel, welches sich ohnehin irgendwann zu einem undefinierbaren Soundbrei entwickelt, und schon dutzende Male gehörte Riffs, nichts aber auch gar nichts Besonderes bietet. Dazu gesellen sich noch so unglaublich abgedroschene und klischeehafte Songtitel, dass es beinahe schmerzhaft ist.

Fazit:
Leider langweilig und dadurch völlig belanglos. Wenn schon auf 90er machen, dann bitte richtig. Black Metal ist einfach mehr als böse Titel und uninspiriertes Geknüppel. Braucht wirklich niemand! Wer's trotzdem brauchen sollte oder auch einfach einmal reinhören und sich selbst überzeugen will, wird auf der Bandcamp-Seite des Herren fündig.

1.0 / 10 Punkte


Darbietungen:
01. Funeral Rain
02. Crypt Of The Reaper
03. Blood For Baphomet
04. A Thousand Winters
05. Crucify They Holy
06. Coffin Fog
07. Murder Moon
08. At Hells Gates

Laufzeit: ca. 46 Minuten

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