Mittwoch, 23. September 2015

Review: Ordensburg - Legenden des Krieges (CD, Hammerbund Kunstschmiede - 2014/2015)

Das Debüt-Album dieser völkischen Black Metal Truppe stammt bereits aus dem letzten Jahr. Die CD wurde jedoch vom Hammerbund noch einmal neu aufgelegt, da die Erstauflage im Digipak schnell weg war (war auch lediglich auf 100 Einheiten limitiert). Dabei handelt es sich bei dem Duo auch um keine Unbekannten: das Gekeife übernimmt Todesengel von den politisch inkorrekten Stahlfront ("Wiederkehr der Ahnen") aus Sachsen und die Instrumente gehen auf das Konto von M., wobei ich hier davon ausgehe, dass es sich um Mephistopheles von Gratzug handelt.




So bietet der Silberling des bayrisch-sächsischen Gespanns auch eher wenig Überraschendes. Nach dem atmosphärischen "Einklang" geht es gleich über in einen sehr räudig produzierten, aber melodisch gespielten Black Metal, der ein wenig an die Arbeiten der Gruppen der jeweils Beteiligten erinnert, sowie an Sachen wie etwa (den inzwischen aufgelösten) Grimburg, vereinzelt auch an ältere Totenburg. Nicht gerade sehr innovativ und auch nicht gerade neu. Trotzdem sehr solide dargeboten. Die Texte sind relativ gut verständlich, sind sehr kriegerisch gehalten und behandeln eigentlich durchgehend das Soldatentum in der Schlacht.

Fazit:
Mit "Legenden des Krieges" haben Ordensburg ein recht solides Erstlingswerk geschaffen, was sich gerade Dank seines recht melodischen Instrumentenspiels vom Durchschnitt abheben kann. In wie weit er eine Band wie Ordensburg durch den Kauf einer CD unterstützen möchte, muss wie immer jeder für sich selbst entscheiden.

6.5 / 10 Punkte


Darbietungen:
01. Einklang
02. Todgeweiht
03. Legenden des Krieges
04. Wir folgen dir zu Ruhm und Ehr'
05. Sturzkampfbomber
06. Stalingrad
07. Endkampf
08. Ausklang

Laufzeit: ca. 32 Minuten

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