Donnerstag, 16. Juli 2015

Review: Morbid Blood - Volume Two (MC, Eigenproduktion - 2015)

Morbid Blood meldet sich zurück. Nach seinem Einstieg letztes Jahr, schlicht mit "Volume One" betitelt, folgt nun hier vorliegende Kassette, die die Nummerierung weiterführt. Der Saarländer präsentiert dabei wieder einmal mehr sehr gitarrenbetonten Black Metal, der sich hier aber eine Spur besser produziert anhört.









Die beiden Lieder, "Agony" und "Nothing" verteilen sich auf die beiden Seiten der Kassette, die dieses Mal in weiß daherkommt. Somit wiederholt sich das Phänomen des letzten Tapes, dass man beide Titel jeweils auf der A und auf der B-Seite fand, nicht. "Agony" macht den Anfang. Ein ruppiger Black Metal Song, dabei sogar ein Hauch von Epik und Erhabenheit versprühend - spielerisch einwandfrei und 100% Underground, ohne irgendwelchen Klischees oder Trends zu folgen. Das gefällt mir definitiv. Auch der dezente Tasten-Einsatz passt hier gut ins Gesamtbild. "Nothing" auf Seite B stellt ein reines Instrumental dar, welches gar mit atmosphärischen Akustikpassagen aufwartet.

Fazit:
Die zweite Demo-EP des Ein-Mann-Projektes aus dem Saarland kann sich definitiv hören lassen und bietet dabei gar noch einen deutlichen musikalischen Fortschritt zum ersten Tape. Es ist zwar noch unverkennbar der gleiche Stil, doch wurde hier offenbar etwas mehr Zeit in das Abmischen und die Produktion allgemein gesteckt. Ich bin gespannt, wie es mit Morbid Blood weitergeht. Limitiert ist die Kassette übrigens auf gerade einmal 30 Stück (handnummeriert). Kontakt, Bestellungen usw. gehen an morbid-blood@gmx.de.

7.5 / 10 Punkte


Darbietungen:
A. Agony
B. Nothing

Laufzeit: ca. 12 Minuten

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen