Freitag, 13. Februar 2015

Review: The Olsen's Crypt - Algo se mueve en el Viejo Cementerio (Digitales Album - 2006)

Aus Spanien stammt diese Ein-Mann-Band, die sich inzwischen in Nigra Eucharistia umbenannt hat. Nun, warum weiss ich natürlich nicht. Auch ob der Namenswechsel eine Verschlimmbesserung der Musik mit sich gebracht hat (dazu später mehr), ist mir aktuell nicht bekannt. Der werte Herr Guayota tut mit dieser Demo jedenfalls alles mögliche, um einem die Ohren bluten zu lassen.







Kommen wir aber zunächst zum positiven Aspekt dieser digitalen Demo: was die geneigte Hörerschaft hier um die Ohren geblasen bekommt, ist musikalisch immer noch wertvoller als das schlechteste, was ich bisher hören durfte (Stichwort: Mexiko). Teilweise hat der zelebrierte Black Metal sogar etwas, was einen einfach mitreißt. Diese ungezügelte Wildheit. Aber das wird leider nicht konsequent genug verfolgt, und bei dem Outro frage ich mich ernsthaft, ob man mit seiner dargebotenen Musik wirklich hinter dem Kult steht oder ob das alles nur der Eigenprofilierung dient und der Lächerlichkeit preisgegeben wird.

Fazit:
Durchwachsene Demo-Präsentation, die aber durchaus ihre Momente besitzt. Ich habe schon schlechteres gehört. Was mir jedoch übel aufstößt, ist wie hier - ob bewusst oder unbewusst - mit dem Kult "Black Metal" umgesprungen wird. Das hat für mich keine Seriösität.

2.5 / 10 Punkte


Darbietungen:
01. Mi Mente es el Jardín donde juegan los Niños Muertos
02. Alimentar la Muerte con la Vida
03. En la Sombra del Bosque
04. Últimas Palabras...

Laufzeit: ca. 8 Minuten

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