Sonntag, 25. Januar 2015

Review: ...Triumph... - Dominium (The Torment to he) (CD, Ordem Negra Productions)

Die Band ...Triumph... aus Brasilien veröffentlichte vor etwas weniger als 15 Jahren dieses Album, welches nach einer Reihe von Demos ihr erstes vollständiges Werk darstellte. Es folgte zwei Jahre später noch ein weiteres, sowie noch eine Zusammenstellung von verschiedenen Demo-Arbeiten auf CD. Dann löste sich die Band anno 2006 auf. Zelebriert hat man Zeit seines Bestehens natürlich Black Metal, der für brasilianische Verhältnisse durchaus akzeptabel und sogar recht hörenswert ist.





Das ist auch mit ein Grund, warum ich diese Besprechung jetzt mache. Ein anderer ist auch einfach, weil ich erst kürzlich in den Besitz der Debüt-CD gelangte. Wie bereits erwähnt, spielt man (natürlich) Black Metal, macht dabei aber von Anfang an klar, dass es sich bei der Band um keine politisch motivierte Horde handelt. Gut zu wissen - evtl. wurde das im Beiheft auf Grund der Namensgebung angefügt, wer weiß. War ja auch irgendwie gerade die Hochzeit dieser Internet-Hetz-Kampangen, die von bestimmten Gruppierungen ausging und gegen alles im Black Metal wetterte, was auch nur ansatzweise nach "rechts" klang. Die, die richtig lagen - klar, dass wusste man selber, und das meiste war dann doch eher ziemlich abenteuerlich recherchiert und aus der Luft gegriffen. Das brauchte nicht nur viele Bands in Verruf, sondern war auch nicht gerade für den Black Metal allgemein sonderlich förderlich. Seitdem erscheinen auch amüsanter Weise wieder regelmäßiger BM-Scheiben im Bundesanzeiger. Aber gut, das soll hier ja auch jetzt gar nicht Thema sein. Widme ich mich also wieder der Musik von ...Triumph... - der kommt meist im schnelleren Midtempo oder im Uptempo daher, ist dabei auch durchaus melodisch und hat einen gewissen nordischen Touch inne. Auch besitzt das Werk eine durchaus raue Note und dürfte somit genau das richtige für Verfechter des Mid-90er Black Metal sein.

Fazit:
Allerdings stellt "Dominium" nun auch kein besonderes Album dar, ist aber trotzdem kraftvoller als es 90% der mir bekannten Brasilien-Werke sind und man kann es sich auch mal wirklich an einem Stück anhören, da es in sich schlüssig klingt. So bietet die Band mit ihrem Stil zwar nichts Neues, aber gutes Altbewertes.


6.5 / 10 Punkte


Darbietungen:
01. Dominium
02. Under the Fire Veils
03. Landscape of Pain (Ode Infernal)
04. Pillars of My Spirit
05. Flesh and Blood
06. Dead Shall be Alone (Nevermore Golden)
07. Highest Power of Shadows
08. In the Essence of True

Laufzeit: ca. 36 Minuten

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