Donnerstag, 22. Januar 2015

Review: Schattenreiner - Aruba (Digitales Album)

Meine Hochachtung! Ich hätte nicht damit gerechnet, so schnell wieder etwas von diesem Projekt zu hören, welches meiner Meinung nach mit seinem "Nostalgia" Demo so ziemlich das übelste Material der letzten beiden Jahre abgeliefert hat. Nun gut, jetzt also in Form eines Voll-Albums... das kann ja Eiter werden...







Zunächst einmal lässt sich anhand des Covers ja eigentlich irgend etwas mit Melodic oder Symphonic Black Metal in Verbindung bringen. Die Schriftart, die Farben, das grottenhäßliche Logo. So ganz hat sich der Sinn der eingefügten Glühbirne im Artwork auch noch nicht erschlossen. Was man dann jedoch bei abspielen um die Ohren bekommt, ist... ja, was ist das eigentlich? Krach? Störgeräusche? Es könnte sich allerdings auch um den Hochleistungsdruckreiniger handeln, den sich Herr Sträter neulich zugelegt hat. Wobei der ohne Zweifel mehr Power hat und da mehr Druck hinter steckt, als hinter diesem noch nicht einmal halbgaren Release! Schattenreiner denkt wohl allen Ernstes immer noch, dass das was er macht irgendetwas mit Black Metal zu tun hat. Traurig, traurig...

Fazit:
"Aruba" - Parodie? Real-Satire? Oder doch einfach nur Größenwahn? Es wird wohl auf immer ein Geheimnis des 'Künstlers' bleiben, was uns diese Einanderreihung von Geräuschen sagen soll. Produktionstechnisch, wenn überhaupt nur minimalst weiter als bei der Demo, wird wieder mal nicht viel geboten. Die Gitarre könnte sogar ich besser spielen und das Schlagzeug klingt wie Mama's Tuppertopf. Überflüssig zu erwähnen, dass es sich bei der "Band" wieder einmal um eine ach so böse Misanthropenhaut handelt, die sich auf dem bekanntesten dieser sogenannten sozialen Internetgeschwüre finden lässt. Dort findet man auch einen Link zum downloaden des Albums... wer's braucht.

0.5 / 10 Punkte


Darbietungen:
01. Intro
02. Sufrimiento Y Desilusión
03. Lapierre
04. Perpetua Agonia
05. Valknut
06. Sepulcrum
07. Fullmoon
08. 1996 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen