Dienstag, 9. September 2014

Review: Astral Melancholy - s/t Demo (CD, Self Mutilation Services)

Dieses Projekt stammt aus Finnland und zelebriert auf ihrer ersten Demo-CD aus dem Jahre 2010 einen Mix aus Dark Ambient und depressiv/suizidalem Black Metal. Ausgeworfen unter dem Banner des mexikanischen Label (Self Mutilation Services (SMS)...









Gleich mal zu Anfang: ich bin relativ positiv überrascht ob der Qualität dieser Veröffentlichung. Es gibt halt doch noch Bands aus dem Bereich DSBM, bzw. solche, die bei diesem 'Label' veröffentlichen und trotzdem noch halbwegs brauchbar sind. Astral Melancholy heben sich zwar kaum mehr vom Durchschnitt ab, dafür ist die Musik einfach zu gewöhnlich und - seien wir ehrlich - austauschbar. Ich möchte nicht sagen, dass sie nichtssagend ist, denn einiges an Atmosphäre kann man hier schon aufbauen, aber insgesamt betrachtet bietet die Demo-Präsentation einfach zu wenig. Immerhin kein zu weinerlicher Heulgesang, wie man ihn ja sonst gerne bei solchen Gruppen vorfindet.

Fazit:
Durchschnittskost aus dem Bereich Depressive Ambient Black Metal. Kann man sich anhören, muss man aber nicht. Soweit ich informiert bin, hat sich das Projekt inzwischen auch aufgelöst.

5.0 / 10 Punkte


Darbietungen:
01. Nostalgia
02. Pleasure in Solitude
03. Winter
04. Drowning in Desolate Waves
05. Ruins of Endless Woe
06. Cloaked in Abysmal Void
07. Coldness
08. Bleak Necrotic Paleness (Xasthur Cover)

Laufzeit: ca. 39 Minuten 

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