Dienstag, 8. Juli 2014

Review: Gratzug - Mondtore (MC, Black Blood Records)

Hier liegt mir nun das erste Album des deutschen Ein-Mann-Projektes Gratzug im Kassetten-Format vor. Unterstützt wird der Alleinunterhalter Mephistopheles hier am Bass durch den Franzosen Macabre (Mortis Mutilati). Geboten wird natürlich Black Metal der alten Schule, welcher auch unverkennbar nur aus Deutschland stammen kann...








Kurz und knapp: Gratzug bieten mit ihrem Debüt-Album "Mondtore" gradlinigen, schnellen deutschen Black Metal, der sich glücklicherweise von anderen Demo- und Erstwerken aus dem Underground deutlich abhebt. So ist er u.a. nicht RAC beeinflusst, sondern ist wirklich als Schwarzmetall zu verstehen, auch von den Titeln her hat man sich ganz und gar der Nostalgie verschrieben. Die Musik ansich bietet jedoch absolut nichts Neues, sondern ist eigentlich nur als eine weitere Hommage an die alten Tage zu verstehen.

Fazit:
Kann man haben, muss man jetzt aber nicht unbedingt. Diese Einstellung macht "Mondtore" jedoch zu keinem schlechten Album. Streckenweise kommen hier sogar durchaus einige nette Details zum tragen. Black Metal in seiner reinen Form. Nostalgisch, rau und hasserfüllt. Die einseitig bespielte Kassette kommt in weiß, mit Pro-Cover und limitiert auf handnummerierte 70 Exemplare. Wer hat, der hat. Wer nicht, eben nicht.

7.0 / 10 Punkte


Darbietungen:
01. Der Beginn
02. Leichenkarren
03. Mondtore
04. Mit finsterem Blick...
05. Frostreiter
06. Gehüllt in schwarze Wolkenfetzen
07. Leere Seiten

Laufzeit: ca. 54 Minuten

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen