Donnerstag, 13. Februar 2014

Review: Vaelk & Illunis - Split (MC, Eigenproduktion)

Ein weiteres Release aus dem Hause Vaelk stellt diese Split-Kassette zwischen Vaelk und Illunis dar, stammend aus dem letzten Jahr.








Geboten wird jeweils ein Lied der Bands. N. präsentiert seinen Beitrag mit Vaelk auf der A-Seite, namentlich "Alongside desolation". Ein perfekter Mix aus grimmigen Black Metal Marke 'Musik aus den einsamen Wäldern', Akustik/Folk und etwas Post Rock. Aber eigentlich orientiert man sich hier doch hauptsächlich an einem klassischen Black Metal. Desolat, kalt und leer. Melancholisch schwermütig bishin zur Depression - eben das, was der Titel verbrechen lässt.

Illunis aus Berlin ist ebenfalls ein Ein-Mann-Projekt, welches vornehmlich dem Post Black Metal frönt. Doch auch hier lassen sich vermehrt klassische Elemente wiederfinden. So erinnert "Gloom of yesternight" in Passagen nicht selten an Sachen aus dem hohen Norden, hat aber auch wieder so typischen deutschen Sound. Der Gesang erinnert mich dabei vermehrt an deutsche Bands wie Askuror oder auch Sieghetnar.

Fazit:
Alles in allem eine sehr hörenswerte Split-Veröffentlichung zweier guter deutscher Bands. Nein, auch hier werden sich Puritisten wohl wieder die Haare herausreißen - sollten diesen Kombos aber nichts desto trotz eine Chance einräumen. Allen, die sich für wirklich gute und atmosphärische Black Metal-Musik begeistern können, sei diese Kassette ohne Einschränkungen empfohlen! Bleibt nur dieses weiße Rauschen zu erwähnen, welches Ende des Vaelk Songs immer mal wieder einsetzt und sich noch auf dem beginnenden Illunis Beitrag auf der B-Seite fortsetzt. Ich denke nicht, dass es sich hier um einen Fehler handelt, sondern eher um ein Stilmittel - aber man weiss ja nie. Limitiert ist die Kassette auf 40 handnummerierte Exemplare. Gibt es u.a. noch im Distro von Wolfsgrimm Records (Verweis findet sich hier).

9.0 / 10 Punkte


Darbietungen:
A. Vaelk - Alongside Desolation
B. Illunis - Gloom of Yesternight

Laufzeit: ca. 14 Minuten

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