Montag, 3. Februar 2014

Review: Libertatis Amore - Der Traum der Vergangenheit (CD, Christhunt Productions)

Auch schon ein Weilchen veröffentlicht ist die Debüt-Scheibe des Ein-Mann-Kommandos Libertatis Amore aus Deutschland. Das Projekt von Morwolf (Waldesschrei) präsentiert mit "Der Traum der Vergangenheit" ein wahrlich schwarzes Stück Metal-Tonkunst.









Dabei wird, zwar hauptsächlich, aber nicht nur, auf Black Metal gesetzt. So ist das ganze mit durchaus poetischen und teils philosophischen Texten durchsetzt. Auch wird neben dem größtenteils sehr schnellen und kraftvollen Black Metal auch schonmal ein Abstecher in die Gefilden des Death und Dark Metal gemacht ("Phallus Gott") oder es finden sich neo-klassische Passagen und Einflüsse wie beim Intro "Der Misanthrop", "Für die Freiheit" oder im titelgebenden letzten Lied. Auch versteht man es durchaus fast schon epische Atmosphären zu aufzubauen. "Für die Freiheit" etwa ist eine stolze Hymne mit einem durchdachten Text. Apropos Texte: die sind alle in Landessprache, sprich in deutsch verfasst und alle im CD-Beiheft nachzulesen. Heutzutage ja auch schon ein seltenes Phänomen.

Fazit:
Morwolf ist mit Libertatis Amore's "Der Traum der Vergangenheit" ein durchaus gutes Album gelungen. Bei mir war es eher ein Zufallskauf, da ich von der Band vorher auch noch nie etwas gehört hatte. Umso positiver überrascht bin ich nun. Kein typisches Black Metal-Album, dafür aber sehr atmosphärisch, mit seinen vielen Death-, Dark-, und Klassik-Einflüssen. Bleibt nur zu sagen, dass man sich die CD unbedingt bis zum Ende anhören sollte, da nach "Traum der Vergangenheit" noch ein verstecktes zusätzliches Lied wartet, das es in sich hat (Klassiker!).

8.0 / 10 Punkte


Darbietungen:
01. Präludium (Der Misanthrop)
02. Aus dem Nebel
03. Gedanken der Dekadenz
04. Phallus Gott
05. Begräbnis der Momente
06. Menschheitstraum
07. Für die Freiheit
08. Traum der Vergangenheit (inkl. hidden Track)

Laufzeit: ca. 52 Minuten

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