Donnerstag, 2. Januar 2014

Review: Eternum - Summoning The Wolven Spirit (CD, Dark Adversary Productions)

Das alte Jahr brachte auch diese neue Veröffentlichung der Band Eternum aus Australien mit sich. "Summoning The Wolven Spirit" stellt das bereits zweite vollständige Album der Band dar. Wie es klingt und was man erwarten darf... meine Eindrücke nun im folgenden.








Das Duo Azgorh und Nightwolf haben also mal wieder gewerkelt und entstanden ist dieses Werk, welches durchaus als würdiger Nachfolger des Debütwerkes "Veil of Ancient Darkness" bezeichnet werden darf. Natürlich lässt Azgorh auch hier Einflüsse aus seinem Steckenpferd Drowning the Light mit einfließen, jedoch handelt es sich bei Eternum mitnichten um einen Klon oder ein überflüssiges Projekt, sondern um eine eigenständige Band. Die Musik ist wesentlich komplexer in ihren Atmosphären als etwa die von Drowning the Light, bei der ja hauptsächlich das Melancholische, Düstere und Okkulte im Vordergrund steht. Eternum ist da doch etwas erdiger und ursrünglicher. Alter, machtvoller Black Metal paart sich mit Einflüssen aus dem Dark Ambient und dem Pagan - enthalten sind auch drei Folk-Song. Die Atmosphären sind räudig, tief-schwarz, mistanthropisch, voller Erhabenheit und einem Gefühl des Überirdischen. Das erinnert in seinen besten Momenten an alte Graveland, als die Band noch richtige Musik zelebrierte. Man höre sich nur einmal Lieder wie "This Empire Where The Sun Never Sets..." oder "Blood of the Free" an!

Fazit:
Ein, zwar nicht in allen Belangen aber dennoch, großartiges Album, das jeden ansprechen dürfte, der ein Anhänger dieses traditionellen räudigen Black Metals ist, der auch einen gewissen Hang zur Erhabenheit und zur Epik nicht verbergen kann. Sprich: Anhänger der Musik von Moonblood, alter Graveland, Svartrit, Kaos Sacramentum oder auch Drowning the Light sollten das Album unbedingt mal antesten!

8.0 / 10 Punkte


Darbietungen:
01. Under the Banner of Barbarism
02. The Weeping Stars of Obscurity
03. To Distant Golden Halls
04. This Empire where the Sun never sets...
05. Wolven Spirit
06. A Silent Wandering Moon
07. Blood of the Free
08. Written Upon Nether Winds...

Laufzeit: ca. 51 Minuten

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