Sonntag, 17. November 2013

Review: Necroblood - The Rite of Evil (CD, Amor Fati Productions)

Ui... was haben wir hier interessantes? Die Death/Black Metaller Necroblood aus Frankreich bescheren uns mal wieder mit einem Release. Diesmal aus dem Hause der deutschen Schmiede Amor Fati. Format ist die CD (welch' unwürdiges Format für eine solche Veröffentlichung, doch dazu später mehr).  Geboten wird auf diesem Tonträger eine Zusammenstellung der ersten Demo-Kassette gleichen Titels, sowie der ersten EP "Necroblood".




"The Rite of Evil" beginnt gleich mit einem Sample aus irgend einem Okkult-Streifen. Verdammt, mir kommt das sehr bekannt vor, und ich bin mir fast sicher den Film zu kennen - aber diese schwarze Messe-Samples können ja aus jedem zweiten okkulten Horrorfilm der 60er und 70er stammen. Was jetzt die Musik ansich anbelangt, so darf man natürlich auch hier keinerlei Innovation erwarten. Necroblood zelebrieren halt Black/Death Metal in seiner ursprünglichsten Form, bringen - und das ist das Entscheidene - dies aber auch durchaus authentisch rüber. So stellen Lieder wie der titelgebende Song, "Black Cult Slaughter", "Operation Gommorah", "Goat Celebration" oder "(We are) Conqueror & Destroyer" einfach nur lupenreine Nackenbrecher und Bretter dar. Selbst bezeichnet die Band ihren Stil als Regressive Black Death Metal und genau so kann man das auch stehen lassen. Alte Beherit, VON (die werden hier sogar einmal gecovert - und zwar mit DEM Lied der Band "Satanic Blood") und Archgoat dürften hier als Inspirationsquelle gedient haben und somit steht die Band auch auf einer Stufe mit heutigen Underground-Größen wie Proclamation oder Necroholocaust. Musik ohne Tamtam, sondern einfach nur auf die Fresse. Erstaunlich, dass die Mannen bei einer Anzahl von acht Titeln überhaupt über die 30 Minuten kommt. Erfreulicher Weise stört die teilweise Länge von etwa acht Minuten hier nicht, da man sich noch genug Spielraum für ausgedehnte instrumentale Solo-Parts und Breaks lässt. Der Stil wird auch bei den letzten beiden Liedern beibehalten, der der EP entnommen wurden.

Fazit:
Goat Metal at its best - nothing more to say. Falls Amor Fati das lesen sollte: bitte bitte auf Vinyl herausbringen! Bis dahin sage ich aber auch bei der CD: Buy or die!

8.5 / 10 Punkte


Darbietungen:
01. The Rite of Evil
02. Black Cult Slaughter
03. Goat Celebration
04. Operation Gomorrah
05. (We Are) Conquerer & Destroyer
06. Satanic Blood (Von Cover)
07. The Necroblood Ceremony
08. Goat Cult Command

Laufzeit: ca. 37 Minuten

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