Donnerstag, 5. September 2013

Review: Hekate - Carpathians (MC, Schattekult Produktionen)

Bei Hekate handelt es sich um ein Soloprojekt des Herrn Avenger (u.a. Black Priest Of Satan und Szarlem), das erstmals im Jahr 2011 auf sich aufmerksam machte. Nun, mir war Hekate bis zu dieser aktuellen Tape-Veröffentlichung kein Begriff, wobei man mit diesem Werk das bereits dritte vorlegt und sogar schon eine Split-EP mit Ødelegger, einem Bilskirnir-Projekt , aufwarten kann.






Bei der Kassette handelt es sich um eine EP-Veröffentlichung mit Rehearsal-Charakter. Das heißt also: kurz, knackig und unbändig. Ja, was hier geboten wird, wird Freunden ausgepfeilter Melodieführungen und technischen Spielereien nicht gefallen. Dafür werden die Black Metal-Puritisten unter euch Freundentränen in den Augen haben. Hekate ist nicht schön, nicht erhaben - weder mythologisch begründet, noch irgendwelchen Trends unterworfen. "Carpathians" stellt eine pure Form des Black Metal dar und ist, wenn man so will nichts weiter als ein durch und durch wütendes Geschrammel... doch es verfehlt seine Wirkung keineswegs!

Fazit:
Ich brauchte auch erst ein paar Durchläufe, bis sich mir die Musik vollends erschlossen hat. Hekate macht einem mit diesem räudigen Stil den Einstieg in das Werk aber auch wahrlich nicht einfach. Bestimmt keine Veröffentlichung, welche die die Masse ansprechen wird, aber für Leute, die einen Sinn für ursprünglichen Black Metal besitzen ist es allemal eine lohnenswerte Sache. Limitiert ist die Kassette auf 100 handnummerierte Exemplare.

8.0 / 10 Punkte


Darbietungen:
01. Deathless
02. I Summon Holocaust
03. Carpathians
04. Black, Wind, Fire and Steel (Manowar Cover)
05. Intro (Bonus)
06. Legion der Leichen (Bonus)
07. Midnight Satan Worship (Bonus)

Laufzeit: ca. 17 Minuten

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