Samstag, 9. März 2013

Review: Svarthyr - Vortex of the Slain (CD, Schwaerze Productions)

Nachdem ich ja die Demo aus dem Jahr 2011 besprochen hatte (siehe letzte Rezension), folgt nun die Review zur aktuellen EP der norddeutschen Kombo Svarthyr "Vortex of the Slain" aus dem letzten Jahr, einmal mehr veröffentlicht durch Schwaerze Productions.







Nach der "Introduction", die auch aus dem Soundtrack der Dead Space-Reihe stammen könnte, geht's mit "Vortex of the Slain" auch direkt ordentlich zur Sache. Schnelles Schlagzeugspiel, peitschende Gitarren - die Richtung geht eindeutig nach vorne. Aber keine Angst, stupide ist das Lied bei weitem nicht, denn sowohl Gesang als auch Rhythmus orientieren sich ganz klar am beliebten Midtempo. Der Break im letzten Viertel gefällt mir hier auch sehr gut, bringt etwas Abwechslung in das Geschehen. So erklingt eine eher ruhigere Passage, bevor die Gitarren dann wieder einen Wechsel hin zu einer schnelleren Gangart verkünden. Weiter geht es sogleich mit "The Christogram inverse", das harmlos und zurückhaltend beginnt, sich jedoch nach einer Weile zu einer hasserfüllten Hymne steigert. Besonders erwähnenswert hierbei das hervorstechende Gitarrenspiel zur Mitte hin. Mit "Funeral Rain" folgt dann leider auch schon der letzte Song. Still und traurig erklingt eine einsame Gitarre mit Gewitter-Samples sowie einem verzerrten eher hintergründigen Klargesang versehen. Das erinnert an Nargaroth. Mit ein paar zarten Schlägen meldet sich dann das Schlagzeug und so nach und nach wird ein äußerst melancholisch-nostalgischer Black Metal Song aufgebaut, der mit noch nicht einmal vier Minuten Spielzeit meines Erachtens leider eindeutig zu kurz geraten ist. Daraus hätte man einen wirklichen Hammer mit +/- 10 Minuten machen können... das Potential dazu hat diese Band ja auf jeden Fall.

Fazit:
Eine gelungenes Mini-Album! Nach der schon äußerst hörenswerten Demo-CD und jetzt dieser starken EP hoffe ich nun mal auf ein vollständiges Album der Mannen aus Norddeutschland. Dann vielleicht auch mal mit ein oder zwei etwas längeren Songs - das Potential dazu haben Svarthyr wie gesagt ja jedenfalls dazu.

8.0 / 10 Punkte

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