Sonntag, 10. Februar 2013

Review: Thorybos - Monuments of Doom Revealed (CD, World Terror Committee)

"Monuments of Doom Revealed" nennt sich das Debüt Album der deutschen Band Thorybos aus dem letzten Jahr, welches unter der Flagge von W.T.C. veröffentlicht wurde und sich nicht nur vom Bandnamen her mit dem alten mythologischen Griechenland beschäftigt.








So weist man auch in musikalischer Hinsicht leichte Parallelen zu griechischen Bands wie etwa Kawir oder Riddle Of Meander auf. Auch wird ein Titel in Altgriechisch dargebracht. Aber auch die römische Antike scheint eine gewisse Inspirationsquelle gewesen zu sein ("Downfalls of Masada"). Aber immerhin war Griechenland ja auch mal Teil des römischen Reiches. Die Herren scheinen jedenfalls geschichtlich sehr interessiert und bewandert zu sein, was durchaus zur Authensität des Albums beiträgt. Musikalisch wird hier wie schon erwähnt sehr räudiger, trotzdem episch zu nennender Black Metal zelebriert. Dieser klingt dann, wie ich auch bereits andeutete, nicht typisch deutsch sondern auch eher der Thematik entsprechend griechisch. Die Produktion ist sehr dumpf, was jedoch beabsichtigt zu sein scheint, denn hier durch entfaltet sich erst diese gewisse Atmosphäre, die als düster, rituell und mystisch zu bezeichnen ist. Seinen Beitrag dazu leistet auch Sänger V. Tyrant of Necrocracy and Clandestine Blood Cult Inauguration (da geht einem das Herz auf, übrigens benutzen alle Beteiligten solcherlei Pseudonyme), der nicht etwa keifenden und schreienden Gesang bietet, sondern eher einen an Death/Doom Metal erinnernden kehligen Gröllgesang. Das passt wie die Faust auf's bekannte Auge, und erinnert dabei an Sachen wie Necros Christos.

Fazit:
Ein lohnenswertes Album. Wer seinen Black Metal gerne auch okkult und mythologisch mag, kann hier bedenkenlos zugreifen. Allen anderen sei vielleicht gesagt, dass hier absolut keine neuen Aspekte geboten werden, was die Sache für manche dann vielleicht doch zu uninteressant machen wird. Thorybos kann sich aber gerade auch durch den Gesang vom Einheitsbrei abheben, und bietet wirklich erhabene düstere Atmosphären.

7.5 / 10 Punkte

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