Donnerstag, 21. Februar 2013

Review: Succubus - Eclipse Of Subterra (CD, Eigenproduktion)

Die melodischen Death Metaller Succubus aus Brandenburg gehen mit "Eclipse Of Subterra" nun auch bereits in die zweite (Album-)Runde. Geboten wird wie schon eingangs erwähnt Death Metal, der in einer modernen und melodischen Art und Weise daher kommt.







Ich weiß, dass dieser typisch moderne Death Metal im Underground nicht unbedingt viele Freunde hat - mich eingeschlossen, da sich das Gros der Bands in meinen Ohren von den Growls sowie von der Melodiefolge einfach zu Emo- und zu Core-lastig anhört, was in meinen Augen rein gar nichts mit Death Metal zu tun haben sollte. Schwule pseudoemotionale Scheiße. Hier verhält es sich aber, wie ich sagen kann, glücklicherweise anders. Succubus erinnern mit ihrem recht modernen Stil an ältere Werke der Schweden In Flames. Auch handelt es sich beim Gesang um richtige Growls und nicht um undefinierbares Schweinequieken, dass ja seit dieser unsäglichen Grindcore-Welle schwer im Kommen ist und dank den Amis von Cannibal Corpse inzwischen ja auch medienkonform ist. Noch eine Band, die sich leider selbst überlebt hat, wenn man da an die ersten Werke denkt. Die CD enthält satte 11 Lieder mit einer Gesamtspielzeit von etwa 50 Minuten. Der erste Song nach dem Intro mit Namen "The Black Seeds Of Succubi" kann leider noch nicht überzeugen, jedoch steigert sich das Album von Lied zu Lied, schon das nächste "Warriors Of The Deathships" hat durchaus Potential, "Deep Black Forest" ist mein persönliches Highlight des Albums, Lied Nummer acht "Vampire's Empire" (welches auf dem Inlay fälscherlicherweise als Lied neun aufgeführt wurde) hat sogar hymnische Klargesang-Passagen zu bieten und bringt somit etwas Abwechslung. Wo wir auch direkt beim größten Schwachpunkt des Albums sind. Denn wie viele, viele andere Bands mit ähnlich geartetem Stil tut sich stimmungstechnisch nicht allzu viel, hier und da erklingt schonmal als Einleitung und Zwischenspiel eine Akustikgitarre, oder es erklingt mal ein Sample, aber sonst wird eigentlich druckvoll durchgemetzelt, wo ich der Band aber zugestehen muss, dass sie ihre Songs generell versuchen individuell aufzubauen und mit gezielt gesetzten Tempowechseln, und verschiedenen Gesangsstilen (natürlich erst einmal der standardmäßige Wechsel zwischen Growls und Schreigesang, aber auch Frauensingsang wie im ersten Lied oder der bereits erwähnte Klargesang) einiges mehr an Abwechslung und Atmosphäre in ihre Musik einbringen als die meisten anderen Gruppen.

Fazit:
Hinter dem recht hellen, comichaften Cover der CD verbirgt sich ein wirklich fieses Werk melodischen Death Metals aus deutschen Landen, dass insgesamt betrachtet sehr von schwedischen Kombos beeinflusst zu sein scheint. Man merkt den Leuten aber das Herzblut an, welches sie in dieses Album haben einfließen lassen. Und das hebt "Eclipse Of Subterra" für mich ganz klar vom Durchschnitt ab. Die CD im Digipak kommt mit einem Aufnäher - ob die Auflage limitiert ist, ist mir nicht bekannt.

8.0 / 10 Punkte

Kommentare:

  1. Hi !! Hier der Drummer der Band "SUCCUBUS" danke erst einmal für das Review . Und um Deine Frage zu beantworten ja dieses Digipack ist auf 800 Einheiten limitiert .
    Passent dazu gibt es eine Split LP mit der Band "MAGGOTS" wo auch einige Songs mit drauf sind . Ok danke noch mal , Gruß

    www.facebook.com/Succubus.Metal www.Succubus-Metal.com

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  2. Hi !! melde Dich bitte mal unter Atzek1604@googlemail.com dann kann ich Dir eine LP zukommen lassen . Gruß der Drummer

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