Montag, 1. Oktober 2012

Review: Pig Hunt (Blu-ray, Splendid Black Edition, Uncut)

Nachdem #013 "Driven To Kill" der Black Edition für meinen Blog nicht - wie einige Titel der Reihe - relevant ist, und ich ohnehin nichts Gutes über den Streifen sagen könnte, dachte ich mir, ich überspringe ihn doch einfach. Nein, sehr geehrter Mr. Seagal, ihre Tage sind mal sowas von vorüber.
Widmen wir uns also der #014 "Pig Hunt", der zwar schon einmal als Uncut-Fassung in Deutschland veröffentlicht wurde, hier jedoch erneut innerhalb der Black Edition mit neuem Cover released wurde.





Worum es geht? Die Handlung lässt sich eigentlich schnell in ein paar Sätzen herunterleiern, denn so spannend sie ist, so banal ist sie auch. Das mit der Spannung war im übrigen ein Witz. Kein guter, aber immerhin. Also, es geht los. Naiver Torpfkopf schnappt sich seine Freundin und ein paar Kumpels und unternimmt mit ihnen einen Ausflug in die Wildnis zu der Ranch seines kürzlich verstorbenen Onkels. Dabei (wie könnte es bei Splatter-Comedys aus Amiland anders sein) treffen sie auf allerlei freakige Hinterwäldler, grasanbauende Hippies und... ein mächtig angepisstes Riesenwildschwein. Angepisst wäre ich allerdings auch, wenn ich hätte gegen meinen Willen in diesem Film mitspielen müssen. Natürlich handelt es sich hier um kein richtiges Wildschwein... das sieht man leider auch zu deutlich in den Nah- und besonders in den Totalaufnahmen. Autsch!

Trotzdem... Pig Hunt macht auf eine sinnentleerte, makabre Weise wirklich Spaß. Wahrscheinlich muss man schon einen gewissen Hang zum Sadismus haben und Brain/Mindfucking als angenehm empfinden, um diesen Schwachsinn an einem Stück zu ertragen. Auf jeden Fall sollte man seinen besten Kumpel neben sich sitzen haben und reichlich Alkohol in greifbarer Nähe bei sich haben. Und die Hirnaktivität sollte sowieso gen 0 geschaltet werden. Doch, dann kann "Pig Hunt" durchaus Spaß machen und unterhalten. Bei der FSK 18 ist natürlich mal wieder ordentlich geschnibbelt worden: rund 1 1/2 Minuten fehlen! Natürlich überhaupt nicht zu empfehlen, da die, wenn auch nur spärlich und nicht sonderlich überwältigenden Splatter-Effekte fast gänzlich fehlen. Und die stellen bei so einer Art von Film halt immer die Highlights dar. Also legt euch die am besten Black Edition mit leichter JK zu, schaltet das Hirn aus, nehmt das Bier zur Hand und geniesst das Spektakel!

7.0 / 10 Punkte

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