Montag, 20. August 2012

Review: Stone to Flesh - Some Wounds Bleed Forever (CD, CCP Records)

Und noch eine Ostblock-Band. Diesmal aus Serbien. Die damals vier-köpfige Truppe ist heute ja weiterhin unter dem Namen The Stone aktiv... haben in meinen Augen jedoch ihren Zenit längst überschritten. Nicht so auf ihrem ersten Voll-Album.








Das bietet nämlich noch erfrischend spielfreudigen High-Speed Black Metal, der nichtsdestotrotz sehr atmosphärisch wirkt - was wohl nicht zuletzt den gekonnt platzierten Keys zu verdanken ist. Auch wird die Geschwindigkeit mal heruntergeschreibt, um hymnische Midtempo-Sphären zu schaffen. Auch der Gesang, der anfangs zwar etwas gewöhnungsbedürftig anmutet, ist klasse. Keifen was die Kehle hergibt lautet die Devise. Ob "Some Wounds Bleed Forever", "My Demonic Face" oder "Serbian Blood" - das Album tritt ordentlich Arsch und läuft auch nicht Gefahr schnell langweilig zu werden, da Tempo- und Stimmungswechsel durchaus vorhanden sind.

Fazit:
Vielleicht kein Über-Album im ursprünglichen Sinne, aber für Black Metal-Puritisten schon eine kleine Offenbarung aus jüngerer Zeit... zumal die Band unter neuem Namen bis dato nicht mehr im mindesten an dieses Werk anknüpfen konnte.

8.5 / 10 Punkte

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