Montag, 11. Juni 2012

Review: Demon Warriors (Blu-ray, Splendid Black Edition, Uncut)

Nachdem ich zuletzt den siebten Teil der Black Edition unter die Lupe nahm, folgt hier nun #008 "Demon Warriors - Kampf der Unsterblichen", der aus Thailand stammt und bereits schon vorher einmal von Splendid unter dem Originaltitel "Opapatika" veröffentlicht wurde. Da ich den Film jedoch vorher nicht kannte, und ich die BE sowieso mometan am sammeln bin, landete er halt im Einkaufskorb.







So viel zur Einleitung... zum Film möchte ich diesmal nur den Klappentext allein niederschreiben:
"Glaubst du an ein Leben nach dem Tod? Opapatikas sind Unsterbliche mit übernatürlichen Kräften, die sie erlangen, nachdem sie sich selbst getötet haben. Doch dass Nutzen dieser Kräfte ist mit einem Fluch versehen und ist für jeden Opapatika schmerzvoll. Doch was passiert wenn mehrere dieser Unsterblichen aufeinander treffen, und einer von ihnen seinen Fluch nur mit dem Fleisch anderer Opapatikas bekämpfen kann? Es kommt zum unerbitterlichen Krieg der Unsterblichen...".

So weit, so banal die Geschichte. Man sollte noch dazu schreiben, dass auf im Text der Neuauflage das Wort "Opapatika" durch "Demon Warriors" ersetzt wurde. Und glaubt mir, viel mehr passiert in diesem Film auch nicht. Er hat zwar eine coole Optik und - doch ich muss schon zugeben - gut choreographierte Kämpfe, die zuweilen auch sehr splattrig ausfallen, aber das reicht einfach nicht zu einem wirklich guten Film. Vorallem wenn man dann den direkten Vergleich mit "X-Men" nimmt, der ja laut dem Covertext besteht. Nun gut, in der Beziehung spreche ich diesem Film hier gar noch etwas mehr Tiefgang in der Grundstory zu, aber was die wirkliche Charakterzeichnung anbelangt, hat der Blockbuster aus Hollywood doch eindeutig die Nase vorn (man denke da nur an die recht interessante Figur des "Wolverine", deren Rolle auch noch mit dem richtigen Schauspieler besetzt wurde). Bei "Demon Warriors" hat man allerdings irgendwie das Gefühl, dass dann irgendwelche seelenlosen Dumpfbacken auf irgendwelche anderen seelenlosen Dumpfbacken eindreschen und dass sich so eigentlich nur eine Kampfsequenz an die andere reiht, zwischendurch mal unterbrochen von mehr oder weniger sinnigen Dialog-Passagen. Gut, die Effekte sind gelungen und der Splatter-Grad schnellt hier und da schon ordentlich in die Höhe - hält sich jedoch in Grenzen. Trotzdem Grund genug für die FSK für die "keine Jugendfreigabe" knapp 4 Minuten zu schneiden. Da der Film dadurch letztlich quasi seiner Highlights beraubt wird, empfiehlt sich - wenn überhaupt - nur die JK-Fassung mit "keine schwere Jugendgefährdung". Find' ich persönlich ob des gezeigten als Freigabe zwar auch etwas übertrieben, aber naja.

Fazit:
Ein eher mittelmäßiger Film, der ein großes Problem hat: er will unbedingt cool sein - was er aber gerade deswegen nicht ist. Es gibt zwar Passagen, in denen man schon sagen kann "jawoll, ja" aber die halten sich eher in Grenzen, genau wie die vorhandenen Splatter-Effekte, die zwar recht ansehnlich sind, aber auch viel zu rar gesät. Als Bonus gibt's ein Making Of, B-Rolls, Interviews und natürlich die obligatorischen Trailer.

5.5 / 10 Punkte

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