Mittwoch, 14. März 2012

Review: Opera IX - Strix: Maledictae In Aeternum (CD, Avantgard Music)

Für mich völlig überraschend meldeten sich vor ein paar Wochen die Symphonic Black Metaller Opera IX aus Italien mit einem neuen Album zurück. Und ich muss schon sagen... wow, so ein Album hätte ich vor allem nach dem recht schwachen "Anphisbena" nicht erwartet. Eher hatte ich ja schon mit der Auflösung der Band gerechnet.







Nun hat sich dies ja nicht bewahrheitet, und stattdessen wartet die Band mit ihrem mittlerweile sechsten Voll-Album auf. Und ja, zum Glück muss man sagen, hat sich diese Band nicht aufgelöst, ansonsten wäre der geneigte Hörer wohl nicht in den Genuss des aktuellen Albums gekommen. Zwar stellt der fehlende Gesang von Cadaveria für mich weiterhin eine riesige Lücke dar, die auch nicht der sehr gut gekeifte und gebrüllte Gesang von M. gänzlich ausfüllen kann, aber dafür erwartet einen hier quasi ein Opera IX-Album Marke "back to the roots". Es geht ordentlich zur Sache, was die Geschwindigkeit angeht, jedoch endet hier nichts in stupider Raserei. Viel mehr entsteht eine sehr düstere okkulte Atmosphäre, die sowohl geistige Bilder abgründiger Finsternis als auch ein Gefühl absoluter Erhabenheit beim Hörer auszulösen vermag. Mit dem männlichen Gesang hat das ganze sogar einen Hauch von guten alten Dimmu Borgir. An einen Mix selbiger und ihren Kollegen Satyricon erinnert auch das Video zu "Mandragora" - hätte man sich lieber sparen sollen, es sei denn natürlich, man wollte nicht mehr unbedingt ernst genommen werden.

Fazit:
Das Album ist einfach geil. Das ist der Sound, den man von Opera IX hören will. Auf die Dauer wird es hier und da vielleicht doch ein wenig zu monoton, weshalb ich hier auch nicht die Höchstpunktzahl aussprechen kann.

7.5 / 10 Punkte

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