Montag, 14. November 2011

Review: Woods of Infinity - Förlåt (CD, Obscure Abhorrence)

Ihr seid auf der Suche nach obskurer Musik? Am besten welche, die auf Grundlagen des Black Metal basiert? Na gut, dann wird euch das neue Werk der Band Woods of Infinity aus Schweden sicherlich sehr zusagen. Inzwischen hat sich die Band ja aufgelöst...







Was ich direkt zu Anfang sagen muss... dieses Werk erinnert mich sehr stark in seiner Ausführung an das Erstlingswerk von Deinonychus "The Silence Of December" - vorallem was die Art des Gesangs und die Instrumente anbelangt. Nur halt auf schwedisch, und wesentlich schlechter. Hier kommt auch ebenso Keyboard zum Einsatz... halt total kranker, kurioser Scheiß. Apropos kurios: sehr lustig die Interpretation des Liedes "Walking In The Air", welches ja seiner Zeit eine der besten Balladen der finnischen Band Nightwish war. Die Ballade lässt sich höchstens noch erahnen. "Ganglat fran Valhallavägen" gleicht einem Folk/Humpa-Song, "Ursprung" ist ein weitestgehend instrumentaler Song mit ein wenig Gesang. Was allerdings die letzten beiden Songs darstellen sollen, das entzieht sich wirklich meinem Fassungsvermögen. Was denkt man sich bei so etwas?!

Fazit:
Ein Album voller Obskuritäten... nicht wirklich ernst zu nehmen. Interessant finde ich aber wirklich die Parallelen in der Musik zu Deinonychus' Debüt-Album. Das gefällt mir ja doch schon wieder. Aber leider kommen die ernsten Momente hier leider nur selten durch und es herrschen doch die kuriosen und eher lustig anmutenden Lieder vor. Es ist zwar kein totaler Dreck, aber es kommt dem doch schon sehr nahe. Dies war übrigens mein erstes Woods of Infinity Album, aber wenn der Rest sich auch so anhörte, bin ich nicht wirklich traurig, dass sie sich aufgelöst haben.

2.5 / 10 Punkte

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