Freitag, 18. November 2011

Review: Mordhell - Suffer in Hell (CD, Pagan Records)

Achtung! Die geisteskranken Polen von Mordhell sind wieder unterwegs. Nach drei Jahren des Wartens meldet man sich nun unverhofft mit dem aktuellen Album "Suffer in Hell" zurück. Rotzig und dreckig wie eh und je...









Als ich das erste Mal 2006 von der Band hörte, in Form ihrer EP "Cut yourself and die!!!" und der Split mit Buxen und Aifur, die die gesamte EP "Suicide Blood" enthielt, kam mir spontan eine bereits ältere norwegische Band in den Sinn: Carpathian Forest. Aber mal ehrlich, wer müsste bei so illustren Titeln wie "Alcoholic Titfuckblast", "Graveyard Fuck", "You are my fucking Pornostar", "Shit Blood and Metal Black" oder "Princess-Faeces" nicht an die offensichtlichen Vorbilder aus Norwegen denken?! Genau so ist auch der Stil der Band... rotziger Black 'n' Roll, der auch keinem wirklich weh tut, da die Songs mit Längen zwischen zwei - fünf Minuten recht kurz aber passend gehalten sind. So ist wenigstens sicher gestellt, dass hier nichts unnötig in die Länge gezogen wird. Auch erinnern mich die Mannen an Sachen wie Heretic, als sie noch gut waren, oder Ungod. Ich muss der Band aber auch zugestehen, dass sie sich qualitativ durchaus steigern konnten, und mittlerweile nach mehr als einer bloßen Kopie klingen, da sie es endlich auch schaffen, eine gehörige Portion des typischen osteuropäischen Stils reinzubringen.

Fazit:
Eine Scheibe, die definitiv ihre Anhängerschaft bei den Oldschool Veteranen finden wird. Ich bin auf jeden Fall dabei - auch wenn das Album jetzt nichts besonderes in dem Sinne darstellt. Es ist eher etwas für einen feuchtfröhlichen Abend mit ein paar Brüdern und diversen Kisten Bier. Live bestimmt auch recht amüsant.

7.5 / 10 Punkte

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