Samstag, 12. November 2011

Review: Kroda - Schwarzpfad (CD, Purity Through Fire)

Das neue Album der Pagan/Folk Black Metal Band Kroda aus der Ukraine ließ ja geschlagene drei Jahre auf sich warten. Im Vergleich zu anderen Szene-Größen zwar kein langer Zeitraum, aber trotzdem sah ich dem Album doch ungeduldig entgegen.








Großartig verändert hat sich eigentlich nichts. Mal abgesehen von der Tatsache, dass Eisenslav jetzt alleiniger Kopf der Band ist. Auch ist die Musik und die zugrundeliegende Atmosphäre weitaus düsterer geworden, als noch auf den letzten Alben. So beginnt "First snow" ähnlich wie seiner Zeit Nargaroth's "Des alten Kriegers Seelenruh'" vom Herbstleyd-Album - generell herrscht beim ersten Song auch wesentlich mehr Black Metal-Einfluss, eigentlich erst zur Mitte hin wird es pagan-lastig. "Universal Provenances" und "Forefather of Hangmen" sind zwei wahre Pagan Black Metal-Gewitter, die man auch von Kroda gewohnt ist. "Heil Ragnarök!" ist dann wieder eine wahre Hymne und lädt zum headbangen sowie mitgröllen ein. Der letzte Song schließlich "Cold Aurora" ist ein knapp über sieben Minuten langes Instrumental, mit Folk und Ambient.

Fazit:
Ein großartiges Album von Kroda... ich würde sogar fast behaupten, dass "Schwarzpfad" das bisher beste darstellt, was die Band jemals veröffentlicht hat. Klar, das wird bei mir hauptsächlich an der düsteren Atmosphäre liegen, und an der Tatsache, dass hier wesentlich mehr von dem ursprünglichen Black Metal spürbar ist. Da macht es auch nichts, dass Eisenslav jetzt einziger Streiter ist, vielleicht hat auch gerade diese Tatsache der Band ganz gut getan.

9.0 / 10 Punkte

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