Samstag, 22. Oktober 2011

Review: Fjeldgaenger - I (MC, Selbstmord Kommando)

Das Ein-Mann-Projekt Fjeldgaenger aus Dänemark formte sich 2010 und besteht aus dem alleinigen Mitglied Loke B., seines Zeichens Live-Drummer bei Angantyr - was mal wieder meine Theroie bestätigt, dass alles, was aus Dänemark doch irgendwie zwangsläufig mit dieser Band in Zusammenhang steht.








Aber nun zur Musik von Fjeldgaenger... die kann sich nämlich hören lassen, bietet sie doch einen erfreulich räudigen, aber dennoch sehr melancholischen Black Metal, ohne direkt die depressive Schiene zu fahren. Insgesamt sind auf dem Tape fünf Songs zu finden, die eine Spielzeit von rund 30 Minuten aufweisen. Dabei ist der dritte Song ein reines Instrumental mit Klaviersonaten. Insgesamt betrachtet ist mir das ganze aber dennoch zu austauschbar. Wirklich neues wird hier nicht geboten, und bei einigen Melodiebögen hat man das Gefühl, sie schon zigmal woanders gehört zu haben. Bleibt noch die Atmosphäre. Und die ist wirklich gelungen, geradezu eisig könnte man sagen. Von daher doch wieder hörenswert.

Fazit:
Gelungene Atmosphäre, aber ehrlich gesagt fehlt mir hier das gewisse Etwas. So wie sich die Musik präsentiert, ist der Black Metal einfach zu standard, irgendwie zu austauschbar. Leider nur ein durchschnittliches Werk, welches allerdings auch einiges an Potential in sich birgt. Limitiert auf 100 handnummerierte Exemplare.

5.0 / 10 Punkte

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