Samstag, 8. Oktober 2011

Nostalgie-Review: Asphyx - The Rack (CD, Century Media)

Dieses Nostalgie-Review war eigentlich ursprünglich schon für letzten Monat geplant. Aus Zeitgründen habe ich es aber leider nicht mehr geschafft. Also veröffentliche ich es einfach jetzt, und somit wird es in diesem Monat zwei Nostalgie-Reviews geben. Lasst euch also überraschen, was das zweite sein wird.







Das Album "The Rack" der Death/Doom Metaller Asphyx aus den Niederlanden stammt aus dem Jahr 1991 und stellt für mich persönlich wohl den Inbegriff dieses Genres dar. Ein Referenztitel, an dem sich alle anderen Vertreter dieser Musik messen lassen müssen (auch die eigenen Scheiben der Band müssen das - und sein wir mal ehrlich... auch wenn die Musik von Asphyx nie sonderlich schlecht war/ist, so wurde die Klasse des Debüts wohl niemehr wirklich gänzlich erreicht). Das Album ist einfach nur eine Ansammlung purer Emotionen, die von Verzweiflung bis zu Wutausbrüchen und Hass auf die Menschheit reichen. Über allem schwebt aber immer der für Doom typische Hang zur Verzweiflung. So kommt es auch, dass sich hier schnelle Lieder an eher melancholischere, fast schon depressive Stücke reihen. DAS Glanzstück der insgesamt neun Songs umfassenden Scheibe ist natürlich das fast schon erhaben-epische Titelstück "The Rack" mit einer Spielzeit von etwas mehr als neun Minuten.

Ein zeitloser Klassiker des Genres, der zwar nicht immer zu jeder Gelegenheit gehört werden sollte, da es sich doch um ein sehr intensives Werk handelt, welches auch eine gewisse Stimmung und atmosphärische Umgebung benötigt, nichtsdestotrotz aber eines der besten Alben des Death/Dooms darstellt, die in meinen Augen jemals veröffentlicht wurden. Die Erstauflage der CD und Vinyl sind out of print, dafür steht auch die Wiederveröffentlichung des Albums aus dem Jahr 2006, die das Album inklusive einer Bonus-CD bietet, die Live-Aufnahmen aus dem Jahr 1991 enthält. Auch diese Version scheint rar geworden zu sein, jedenfalls habe ich sie schon länger nicht mehr gesichtet. Inzwischen hat die Band neun Alben draussen, teils auch mit anderen Sängern, weswegen die Qualität der Scheiben auch hier und da enorm abweicht.

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