Donnerstag, 8. September 2011

Review: Sabbat - Sabbatrinity (LP, Evil Records/Iron Pegasus)

Die bis heute bestehende dienstälteste japanische Black Metal Band Sabbat lässt endlich mal wieder etwas von sich hören. Das Besondere daran ist, dass dies sogar in Form eines schon lange überfälligen neuen Albums geschieht und nicht etwa in einem weiteren Live-Mitschnitt, einer Split-Veröffentlichung oder einer weiteren Best-Of, die nun wirklich kein Mensch mehr braucht.






Tatsächlich stellt "Sabbatrinity" das erste Album seit acht Jahren dar. Geändert hat sich nicht viel - das Artwork ist gewohnt blasphemisch, anzüglich und satanisch... vor allem aber fucking Oldschool! Selbiges gilt im übrigen auch für die Musik... der Mix aus alten Helden wie Sodom, Venom und Bathory verfehlt seine Wirkung auch anno 2011 kein Stück. So zaubert das Urgestein japanischen Black Metals auf dieser Platte ein ursprüngliches Black Metal-Stück nach dem anderen. Die Gitarrenarbeit ist mal wieder richtig klasse und alles klingt so unverfälscht, als wenn es seit den späten 80ern und frühen 90ern nichts anderes mehr gegeben hätte. Nur älter ist man offensichtlich geworden, riskiert man mal einen Blick auf die Fotos, dafür aber eindeutig kein bisschen ruhiger.

Fazit:
Die Art Thrash/Black Metal, den Sabbat schon seit knapp 30 Jahren zum besten geben, funktioniert auch heute noch. Unverfälscht und 'rein' wirkt ihre Musik. Zudem zeigt man sich immer noch äußerst spielfreudig, was ich persönlich sehr begrüße, denn man hat echt den Eindruck, dass hier drei Leute am Werk sind, die ihre Musik immer noch der Musik wegen spielen und nicht aus irgendeinem Trend heraus. Für mich persönlich zudem auch noch eins der besten Sabbat-Alben, die ich kenne.

9.5 / 10 Punkte

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