Mittwoch, 7. September 2011

Review: Humus - Art Noir Clandestin (MC, Selbstmord Kommando)

Gestern erreichte mich überraschend ein Paket mit den neuen Releases des Labels Selbstmord Kommando, welches u.a. auch dieses Tape beinhaltete. "Art Noir Clandestin" stellt das Debüt-Werk von der Band Humus dar, die sich aus zwei Leuten zusammensetzt. Einer davon ist 'Dunkel', jenes Individuum, welches auch hinter dem Projekt Sale Freux (wurde ja ebenfalls über SKP veröffentlicht) steht.







Die Musik von Humus lässt sich aber nur teilweise mit der von Sale Freux vergleichen, obgleich es sich hier ebenfalls um typisch französisch klingenden Underground Black Metal handelt. Dieser scheint aber eher von Sachen wie Sombre Chemin inspiriert zu sein (was ich durchaus positiv meine). Geboten werden drei Songs, die Gesamtlänge des Tapes beläuft sich aber auf knapp 32 Minuten, von daher bekommt man hier schon einiges um die Ohren. Und so klingt das ganze dann auch, sagen wir mal episch - auch wenn ich das Wort nicht unbedingt in Zusammenhang mit Underground BM benutzen würde. Die Lieder sind recht kernig, aggressiv und weisen dabei auch eine gewisse Melancholie auf, die vor allem in den recht monotonen Sphären des letzten Liedes "Avanie" besonders gut zur Geltung kommt.

Fazit:
Ein meiner Meinung nach sehr gutes Underground Black Metal Werk, wenn ich mir auch etwas mehr als nur diese drei Songs gewünscht hätte. Humus sprechen mich auf jeden Fall sehr an, und ich hoffe auf noch umfassendere zukünftige Veröffentlichungen. Limitiert ist "Art Noir Clandestin" auf 100 handnummerierte Exemplare.

8.5 / 10 Punkte

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