Samstag, 16. Juli 2011

Review: Nosophoros - Nosophoros (CD, Selbstmord Kommando)

Nosophoros, das gleichnamige Projekt Balnasar-Instrumentisten und Shores Of Landon-Gitarristen, hat nun endlich das erste Lebenszeichen von sich gegeben - angekündigt war das erste Werk ja schon etwas länger.

Vergesst zunächst einmal alles, was ihr bereits in musikalischer Hinsicht von Nosophoros gehört habt, also seine Arbeiten bei Balnasar und Shores Of Landon. Sind diese Bands nämlich eher melancholisch und eher gediegender Spielart, so trifft das auf das Soloprojekt des Mannen aus Stralsund in keinster Weise zu. Was man hier geboten kriegt ist kriegerischer Black Metal, ähnlich dem Stil von vergleichbaren Bands wie etwa Ad Arma, Afflictis Lentae, Warfield oder Marduk auf ihrer "Panzer Division". Dabei werden sage und schreibe fünf Songs zum besten gegeben, die mit einer Spielzeit von insgesamt noch nicht mal 20 Minuten auskommen. Allerdings hat man bei diesem Werk auch gut daran getan, die Songs kurz zu halten, da es ansonsten doch eher langweilig und monoton werden würde (diesen Fehler begingen ja schon Ad Arma mit ihrer "Völkermord" EP). So sind die vier eigenen Songs aber recht stimmig und das abschließende sehr eigen interpretierte Sodom-Cover "Bombenhagel"  setzt noch einmal das Pünktchen auf's 'i'. Lediglich die Nationalhymne auf Gitarre fehlt mir hier ;-)

Fazit:
Astreiner War Black Metal. Schnell, ohne Kompromiße... einfach in die Fresse und Schluß. Das einzige, was mich hier und da schonmal nervt ist der Gesang, der mich teils an Gurken wie MG 42 erinnert (man höre da nur "Achtung Blitzkrieg"). Das haben andere Bands schon besser gemacht. Das Ganze kommt als 3'' CDr in kleinem DVD-Case mit Pro-Cover. Limitiert auf 100 handnummerierte Exemplare.

6.5 / 10 Punkte

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