Dienstag, 12. Juli 2011

Review: Dying Sun - Last Light Of A Dying Sun (CD, Rigorism Productions)

Heute... Black Metal aus Russland. Dying Sun nennt sich die hier vorgestellte Zwei-Mann-Band aus dem Osten und die beiden Herren präsentieren mit "Last Light Of A Dying Sun" ihr erstes Album, welches bereits 2008 veröffentlicht wurde.









Positiv vorweg kann man schon einmal festhalten, dass diese Band nicht auf den keyboardlastigen Pfaden wandelt, wie man sie im Allgemeinen aus osteuropäischen Ländern kennt. Vielmehr zelebriert man hier ursprünglichen Black Metal, mit einer melancholischen bis depressiven Note. Enthalten sind sechs Lieder mit einer Gesamtspielzeit von knapp 25 Minuten. Wobei hier der erste und letzte Song jeweils als Ein- bzw. Ausklang dienen - bleiben aber immer noch vier wirkliche Lieder übrig, die auch nicht allzu lang gehalten sind (zwischen 3 1/2 - ca. 6 Minuten). Das ganze ist natürlich auch absoluter Underground, also erwartet keine allzu gute Produktion und ausgepfeilte Instrumentenspiele, zumal die Drums sowieso aus der Konserve kommen.  Auch hört sich das alles nicht gerade individuell an, und somit scheint dies wieder einer dieser Releases zu sein nach dem Motto 'lieber zum xten Male das selbe machen, als was eigenes erschaffen'. Trotzdem schafft es das Duo eine gewisse Atmosphäre und Kälte zu erzeugen.

Fazit:
Eine Veröffentlichung, die man meiner Meinung haben kann, aber nicht unbedingt haben muss. Das liegt vorallem daran, dass hier einfach rein gar nichts neues geboten wird. Aber das Teil hat teils wirklich Atmosphäre und verbreitet misanthropische Kälte. Veröffentlicht als pro-CDr in DVD-Case mit Cover auf Hochglanzpapier und entsprechend professionellem Druck. Limitiert auf 100 Exemplare.

6.0 / 10 Punkte

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