Montag, 11. Juli 2011

Review: Demonaz - March Of The Norse (CD, Nuclear Blast)

Demonaz (Doom Occulta), ehemaliger Gitarrist und Mit-Gründungsmitglied der bekannten Norweger Kombo Immortal veröffentlichte mit "March Of The Norse" dieses Jahr nun endlich das Debüt-Album seines neuen Bandprojekts Demonaz.








Wie klingt das ganze jetzt? Meine Antwort: typisch für Norwegen! Eine Mischung aus alten und neuen Immortal, garniert mit reichlich Viking Metal ala Bathory zu "Hammerheart", "Blood Fire Death" und "Twilight Of The Gods" Zeiten. An und für sich also nicht schlecht... zeigt man sich zudem auch sehr spielfreudig, vor allem an den Gitarren, die schon mal das eine oder andere hübsche Solo erklingen lassen (z.B. bei "A Son Of The Sword"). Natürlich dürfen beim Viking Black die Chor-Samples nicht fehlen und so findet man diese auch an zahllosen Stellen, stehen jedoch glücklicherweise niemals zu dominant im Vordergrund. Der Gesang von Demonaz ist zwar gut, lässt jedoch einiges an wirklicher Emotion vermissen und kann auch nicht durchgehend überzeugen, da er einfach zu 'sauber' und 'statisch' wirkt in einigen der Songs. Geboten werden dem Hörer indes neun Lieder, wobei das erste "Northern Hymn" lediglich ein Intro darstellt und der vorletzte Titel "Ode To Battle" ein Zwischenstück ist. Die Digi-CD enthält zudem noch einen Bonus Song mit Namen "Dying Sun", der von der Promo 2007 stammt - ob diese Promo jedoch auch nur eine reine instrumentale Version enthält, entzieht sich meiner Kenntnis. Aber dieses Instrumental bietet für mich eine tiefere Atmosphäre als der Großteil des gesamten regulären Albums.

Fazit:
Nun, was soll man da noch schreiben?! Heutiger Black Metal aus Norwegen ist ja sowieso immer so eine Sache. Demonaz machen ihre Sache aber eigentlich gar nicht mal schlecht. Das Album ist gut produziert, die Songs sind gut in Szene gesetzt, aber im Großen und Ganzen bleibt bei mir einfach zu wenig von dem Album hängen. Eine Prise dichter Atmosphäre im Stile des Bonus Songs hätte dem Album gut getan. Das Album erschien als Digi-CD (auch im Boxset mit Flagge limitiert auf 500 Exemplare), als PicLP und LP im schwarzem Vinyl mit Poster, sowie als auf 250 Exemplare limitierte LP-Ausgabe mit Poster und Textblatt.

6.5 / 10 Punkte

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