Sonntag, 3. Juli 2011

Review: Clandestine Blaze - Falling Monuments (LP, Northern Heritage)

Das neue Album der finnischen Ein-Mann-Streitmacht Clandestine Blaze hat lange auf sich warten lassen, doch jetzt ist es endlich draußen - wie immer unter dem eigenen Label Northern Heritage veröffentlicht. So weit hat sich nicht verändert.








Und auch bei der Musik besinnt man sich immer noch auf seine eigenen Wurzeln. So wird hier bitterböser Underground Black Metal zelebriert, wie er nur aus Skandinavien stammen kann. Dabei ist dieses Werk aber mit Abstand das beste, was ich seit der "Fist of the Northern Destroyer" von der Band zu hören bekommen habe. Rotzig, dreckig, satanisch, kalt und rau. Eben genau das, was Misanthropic Black Art ausmacht. Das Album wartet dann auch mit obligatorischen acht Songs auf, von denen alle sehr individuell gehalten sind, was mich persönlich sehr freut und ich sehr schätze. Mal ein Album, bei dem es sich wirklich lohnt, sich alle Songs anzuhören. Dabei kommt man insgesamt auf eine Spielzeit von knapp 44 Minuten, was in dem Genre und für die Verhältnisse ja schon beachtlich ist.

Fazit:
Ein sehr eingängiges Album, und gleichzeitig für mich eins der besten Machwerke der Band bisher. Als Anspieltipps kann ich "The Call of Warrior", "Melancholy of the Falling Monuments" und "Horizon of Ego Annihilation" empfehlen. Aber dadurch, dass die Songs wie schon erwähnt, sehr individuell gehalten sind, sind sie allesamt einen Hörgang wert. Gute Platte! Erschienen übrigens als Schallplatte, CD und Tape - diese werden wahrscheinlich, wie für Northern Heritage üblich, auf jeweils 500 Exemplare limitiert sein, wobei ich mir bei der CD nicht sicher bin.

8.5 / 10 Punkte

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