Donnerstag, 16. Juni 2011

Review: Griftegard - Solemn : Sacred : Severe (LP, N:C:U)

Was haben wir denn da feines? Ist die Zeit seit Candlemass und den frühen Werken von Opeth stehen geblieben? Was man hier um die Ohren bekommt, klingt wirklich sehr Oldschool - Doom Metal at its best!








Doch zurück zum Anfang. Das Debüt-Album der fünf-köpfigen Band aus Schweden erschien bereits 2009, ursprünglich als CD, im gleichen Jahr dann noch einmal als sehr schicke LP-Version unter dem deutschen Label N:C:U (welches ja für hochqualikative Arbeit steht). Da ist es direkt schade, dass ich "nur" im Besitz der regulären Fassung bin, aber auch die kann sich schon sehen lassen - eingestanztes Logo und Letter in Goldschrift, und auf der Rückseite in matt-schwarz. Vinyl in schwarzer Schutzhülle und einem mehrseitigem Beiheft aus Raukarton in A5-Format. Von der Aufmachung her also schonmal top!

Was die Musik angeht, so wird hier wie bereits schon erwähnt, Doom Metal mit einer gehörigen progressiven Note zelebriert. Dafür, dass ich allgemein kein Freund von Doom bin, und mich nur schwer von diesem Genre begeistern kann, bin ich sehr fasziniert von diesem Album. Eine wirklich schwermütige Atmosphäre, die sich durch die insgesamt sechs (überlangen und epischen) Stücke zieht. Der schauderhafte (und das meine ich durchaus positiv) Klargesang tut sein übriges dazu und zieht den Hörer unerlässlich in seinen Bann.

Fazit:
Für mich kann ich wohl sagen, dass ich froh bin, über dieses Album gestolpert zu sein. Auch wenn ich generell keinen Doom Metal mag, aber was die fünf Herren vom Totenacker hier vom Stapel lassen, das "rockt". Die Platte habe ich jedenfalls längst nicht zum letzten Mal gehört!

9.0 / 10 Punkte

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