Dienstag, 28. Juni 2011

Review: Drowning The Light - Land of The Dead Sun (CD, Hammer Of Hate)

Das aktuelle Mini-Album dieser australischen Band - na gut, so aktuell ist es auch nicht mehr, immerhin wurden derweil noch zwei Splits und eine Art Best-Of veröffentlicht, aber da kann man bei Drowning The Light ja fast monatlich nach gucken - hat mich mehr durch Zufall erreicht. Denn handelt es sich hier um ein ausschließlich für Finnland bestimmtes Werk, wenn ich das richtig verstanden habe. Egal, die CD ist jedenfalls limitiert auf 1000 Exemplare. Klar, dass man da auch weltweit eine Chance hat, seines zu ergattern... lohnen tut sich die Angelegenheit alle Male.



Mit "Land Of The Dead Sun" haben Drowning The Light nämlich das beste veröffentlicht, was ich seit geraumer Zeit von ihnen vernommen habe. Die gerade einmal vier Song haben dabei eine Gesamtlänge von ca. 18 Minuten. Musikalisch bekommt man sehr primitiven, hallend aufgenommenen Rehearsal Black Metal um die Ohren, gespickt mit sehr viel misanthropischer Kälte, hasstriefender Raserei, Melancholie und Dunkelheit. Eine Ode an die Magie der Nacht und ihre Geschöpfe. Eine Reise ins Schattenreich sozusagen... übrigens ist das Werk von der Live-Besetzung der finnischen Tour eingespielt, deshalb auch der Bezug zum Land.

Fazit:
Es bleibt nichts zu sagen... ein lupenreines Black Metal Album, wie man es sich wünscht. Melancholie und Dunkelheit bestimmen die Atmosphäre, aber auch dem Satanischen wird gefrönt - und nicht nur einmal erinnert das Album an finnische Größen wie Satanic Warmaster, alte Horna oder in Teilen auch an Clandestine Blaze! Ich weiß, dass ich mich mit diesen Vergleichen sehr weit aus dem Fenster lehne, aber so ist es meiner Meinung nach einfach! Aus dieser EP hätte von mir aus ruhig ein ganzes Album werden können.

9.0 / 10 Punkte

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen